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News aus der Finanzwelt

22.01.2021
ESTV - Aktualisierung Internationale Steuervergleiche
Die Publikation «Steuerbelastung im internationalen Vergleich» ist aktualisiert worden. Diese fasst die verschiedenen Daten zum internationalen Vergleich der Steuerbelastung in den OECD-Ländern zusammen und ist in drei Sprachen verfügbar.
21.01.2021
Bruttoinlandprodukt nach Kanton im Jahr 2018
Die Wirtschaft hat 2018 in sämtlichen Regionen zugelegt

2018 sind die Wirtschaftsleistungen in nahezu allen Kantonen gestiegen. Am markantesten war das Wirtschaftswachstum in den Kantonen Neuenburg (+5,1%), Waadt (+4,9%), Jura (+4,3%), Schaffhausen (+4,2%), Wallis (+4,2%) und Zürich (+4,1%). Diese Ergebnisse gehen aus den jüngsten Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Die Zeitreihen zum Bruttoinlandprodukt (BIP) wurden vollständig revidiert (2008–2017), um sie an die 2020 erfolgte Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) anzupassen.
Durch die VGR-Revision 2020 erhöhte sich das nationale BIP zu laufenden Preisen im Zeitraum 2008–2017 jeweils um 3,0% bis 3,7%. Zudem veränderte sich die Struktur der Wirtschaftszweige, was das nationale Wachstum zu Preisen des Vorjahres aber kaum beeinflusste. Auf das Wirtschaftswachstum 2008–2017 in den einzelnen Raumgliederungen sowie auf deren Struktur (siehe Kasten) wirkten sich diese Änderungen hingegen – in unterschiedlich starkem Ausmass – aus. Die kantonalen BIP-Zahlen nahmen alle zu.

Auf Ebene der Kantone war das Wachstum 2018 insgesamt positiv

2018 wuchs das Schweizer BIP zu Preisen des Vorjahres um 3,0% und damit stärker als 2017 (+1,6%). Treiber des nationalen Wirtschaftswachstums waren bestimmte Industriezweige (Pharmaindustrie: +10,7%; Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen: +11,6%; Energieversorgung: +14,7%; Gesundheitswesen: +3,5%; Bankensektor: +3,2%). Der Wirtschaftsbereich der sportlichen Aktivitäten legte im Anschluss an die Austragung der Fussball-WM und der olympischen Winterspiele im Jahr 2018 kräftig zu (+85,4%). Der Grosshandel (–2,9%) und der Detailhandel (–1,5%) bremsten das Wachstum hingegen. Demgegenüber wurde im Sektor öffentliche Verwaltungen ein moderater Anstieg (+0,5%) verzeichnet.

Die grössten kantonalen Wachstumsbeiträge leisteten die Kantone Neuenburg (+5,1%), Waadt (+4,9%), Jura (+4,3%), Schaffhausen (+4,2%), Wallis (+4,2%) und Zürich (+4,1%). Neuenburg und Jura wurden in erster Linie durch den Aufschwung in der Uhrenindustrie beflügelt, die in der Region einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt. Zürich und Waadt kam im Wirtschaftsbereich der sportlichen Aktivitäten die Organisation internationaler Sportanlässe zugute. Zusätzlich wurde das Wachstum durch die Industrie und das verarbeitende Gewerbe gestützt. Im Wallis wurde eine starke Zunahme im Energie- und Industriesektor (chemische Industrie und Maschinenbau) verzeichnet. Der Kanton Basel-Stadt (+3,1%) setzte seinen Aufwärtstrend fort und profitierte von der günstigen Wirtschaftslage in der Pharmaindustrie. Wie auch die Wirtschaftszentren Zürich, Waadt und Genf profitierte er von der positiven Entwicklung in Dienstleistungsbranchen wie der Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben und der Unternehmensunterstützung.

Der industriell geprägte Kanton Glarus registrierte hingegen ein Minus von 2,7%, das auf eine Schrumpfung des finanziellen Sektors und eine Stagnation der industriellen Tätigkeiten (+0,1%) zurückzuführen war. Er musste zudem starke Rückgänge im Gesundheitswesen und im Finanzsektor hinnehmen. Letzterer entsprach 2018 nach seinem kräftigen Zuwachs im Jahr 2017 wieder eher den Erwartungen.

Der Kanton Zürich leistete mit 0,9% den grössten Wachstumsbeitrag, gefolgt von Waadt (0,4%), Genf (0,3%), Bern und Basel-Stadt (0,2%), und spielte somit einmal mehr die treibende Rolle in der Schweizer Wirtschaft. Die übrigen kantonalen Wachstumsbeiträge waren erneut von den Konjunkturschwankungen abhängig.
19.01.2021
Produzenten- und Importpreisindex im Dezember 2020
Produzenten- und Importpreisindex mit durchschnittlicher Jahresteuerung von –3,0% im Jahr 2020

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Dezember 2020 gegenüber dem Vormonat um 0,5% und erreichte den Stand von 98,4 Punkten (Dezember 2015 = 100). Im Vergleich zum Dezember 2019 sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,3%. Die durchschnittliche Jahresteuerung lag im Jahr 2020 bei –3,0%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.
Die durchschnittliche Jahresteuerung 2020 entspricht der Veränderungsrate zwischen dem Jahresmittel 2020 und dem Jahresmittel 2019. Das Jahresmittel berechnet sich als arithmetischer Durchschnittswert der 12 Monatsindizes des Kalenderjahres. Der Rückgang um 3,0% im Jahr 2020 ist insbesondere auf tiefere Preise für Mineralölprodukte und pharmazeutische Produkte zurückzuführen. Während die Preise der inländischen Produzenten um 1,6% sanken, gingen die Importpreise um 5,6% zurück. Im Jahr 2019 hatte die durchschnittliche Jahresteuerung –1,4% betragen, im Jahr 2018 +2,4%.
 
Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für Mineralölprodukte und Schrott verantwortlich. Teurer wurden auch Produkte aus Nichteisen-Metallen. Preisrückgänge zeigten dagegen Schlachtschweine und Schweinefleisch. Im Importpreisindex registrierte man steigende Preise gegenüber dem November 2020 insbesondere für Mineralölprodukte, Erdöl und Erdgas sowie Metalle und Metallhalbzeug. Höhere Preise beobachtete man auch für Automobile und Automobilteile. Billiger wurden hingegen pharmazeutische Spezialitäten.
 

Qualität der Resultate
Die aktuelle COVID-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln.
 
Im Dezember 2020 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden. Die Qualität der Erhebungen für den Produzenten- und Importpreisindex entspricht den üblichen Standards.
11.01.2021
ESTV - Automatischer Informationsaustausch (AIA)
Die ESTV hat die Wegleitung über den Standard für den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen aktualisiert.
11.01.2021
ESTV - Quellensteuertarife 2021
Datei Kanton Bern gelöscht; die korrigierte Datei wird voraussichtlich zu Beginn der Woche vom 18. Januar 2021 aufgeschaltet.
11.01.2021
ESTV - Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2020 aktualisiert.
08.01.2021
ESTV - Quellensteuertarife 2021
Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV hat Quellensteuertarife für das Jahr 2021 publiziert.
• Der Kanton GL hat die Tarife korrigiert.
• Die gesamte Schweiz ist korrigiert.

07.01.2021
Detailhandelsumsätze im November 2020
Umsätze im Schweizer Detailhandel sind im November um 1% gestiegen
Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im November 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 1,0% gestiegen. Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 2,4% zurückgegangen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die realen, um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im November 2020 im Vorjahresvergleich um 1,7% gestiegen. Die reale Entwicklung berücksichtigt die Teuerung. Gegenüber dem Vormonat sind die realen Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um 2,0% zurückgegangen.

 
Detailhandel ohne Tankstellen
 
Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte verzeichnete der Detailhandel ohne Tankstellen im November 2020 gegenüber November 2019 ein Wachstum des nominalen Umsatzes von 2,7% (real +3,2%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme des nominalen Umsatzes von 8,3% (real +7,7%), während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Minus von 1,7% registrierte (real –0,4%).

Saisonbereinigt verbuchte der Detailhandel ohne Tankstellen im November gegenüber dem Vormonat einen nominalen Umsatzrückgang von 2,4% (real –2,1%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen nominalen Umsatzrückgang von 0,3% (real +0,1%). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte ein nominales Minus von 3,2% (real –2,7%).
 
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Pandemie und statistische Ergebnisse
Die Covid-19-Pandemie fordert aktuell die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft. Zur Messung der Auswirkungen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der Öffentlichkeit, insbesondere den Medien sowie den Entscheidungsträgerinnen und -trägern, auch unter diesen schwierigen Umständen weiterhin zuverlässige Daten liefern.

Die in dieser Medienmitteilung publizierten Ergebnisse wurden basierend auf den aktuell vorhandenen Datenbeständen berechnet. Sie können nach Bedarf berichtigt oder revidiert werden.


05.01.2021
Landesindex der Konsumentenpreise im Dezember 2020
Durchschnittliche Jahresteuerung von –0,7% im Jahr 2020
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) sank im Dezember 2020 im Vergleich zum Vormonat um 0,1% und erreichte den Stand von 100,9 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung –0,8%. 2020 belief sich die durchschnittliche Jahresteuerung auf –0,7%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Die durchschnittliche Jahresteuerung 2020 entspricht der Veränderungsrate zwischen dem Jahresmittel 2020 und dem Jahresmittel 2019. Das Jahresmittel berechnet sich als arithmetischer Durchschnittswert der zwölf Monatsindizes des Kalenderjahres. 2020 betrug die durchschnittliche Jahresteuerung –0,7%. Dieser Rückgang ist insbesondere auf tiefere Preise für Pauschalreisen ins Ausland, Erdölprodukte sowie auf den Luftverkehr zurückzuführen. Demgegenüber haben sich die Preise für Wohnungsmieten und neue Automobile erhöht. Die Preise der einheimischen Produkte sind insgesamt stabil geblieben, während jene der Importgüter 2,9% gesunken sind. 2019 hatte die durchschnittliche Jahresteuerung bei +0,4% gelegen, 2018 bei +0,9%.

Der Rückgang um 0,1% im Vergleich zum Vormonat ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die tieferen Preise für Pauschalreisen ins Ausland. Die Preise für Medikamente sind ebenfalls gesunken, ebenso jene für Fruchtgemüse. Die Preise für Heizöl und den Luftverkehr sind hingegen gestiegen.
 

Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern.

Im Dezember 2020 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden, dies mit Ausnahme von einigen Preisen von Restaurants sowie von Flug- und Pauschalreisen ins Ausland. Für die Flugtarife und Pauschalreisen wurde die gemessene Entwicklung der erfassbaren Preise für die fehlenden Preise der gleichen Kategorie übernommen, was deren Einfluss auf die Ergebnisse neutralisiert. Für die fehlenden Preise von Restaurants wurden die zuletzt erhobenen Preise fortgeschrieben. Mit Ausnahme der Flug- und Pauschalreisen sowie der Restaurants entspricht die Qualität der Erhebungen für den LIK im Dezember 2020 den üblichen Standards.
 

Revision des Landesindexes der Konsumentenpreise: Dezember 2020 = 100
Der Landesindex der Konsumentenpreise wurde für den Dezember 2020 zum letzten Mal auf der Basis Dezember 2015 = 100 berechnet. Ab Januar 2021 wird er auf der neuen Basis Dezember 2020 = 100 berechnet und publiziert. Im Internet werden die Indizes weiterhin auf den bisherigen Basen publiziert.

Die Revision des Landesindexes der Konsumentenpreise umfasst die Aktualisierung von Methoden und Definitionen sowie die Anpassung der Erhebungen und Gewichtungen an die neuen Marktstrukturen. Ab 2021 erfasst der Warenkorb des Landesindexes der Konsumentenpreise neue Produkte: Glücksspiele (Lotterien, Casinos), Eintritte in Museen und Zoos, Fahrzeugmiete, Binnenschifffahrt, Dienste von Rechtsanwälten und Notaren, Luftreiniger, Einweg-Hygieneschutzmasken, Hand-Desinfektionsmittel, Roboter-Staubsauger, Elektrofahrräder und Smart Watches. Andere heute weniger oft konsumierte Güter verlassen den Warenkorb: Kleiderstoffe, Mercerie und Strickwolle, Videoprojektoren, optische Instrumente und mobile Spielkonsolen.

Die Verwendung der Scannerdaten der Grossverteiler wird auf den Bereich Non-Food und die Treibstoffe ausgedehnt. Elektronische Daten der Immobilienverwaltungen sollen für die Messung der Mietpreisentwicklung ausgewertet werden, was einen Teil der traditionellen Erhebung (eSurvey, Papierfragebogen) ersetzt. Internet-Erhebungen kommen verstärkt zum Einsatz und die Webscraping-Technik wird eingeführt.

Die neuen methodischen Grundlagen werden im Lauf des Jahres 2021 publiziert. Das BFS bemüht sich, die Diffusion und Kommunikation zu verbessern und den Nutzerinnen und Nutzern angemessene Tools zur Verfügung zu stellen: Ein kurzes Erklärungsvideo auf der Website des BFS unterstreicht die Bedeutung der Preisindizes. Der aktualisierte Teuerungsrechner ermöglicht es allen Nutzerinnen und Nutzern, die Inflationsdaten für jede beliebige Periode zu ermitteln.

Unterscheidet sich die Preisentwicklung Ihres Haushaltes von der offiziellen Teuerung? Mit der neuen Version des individuellen Teuerungsrechners können Sie dies prüfen. Die offizielle Teuerung wird für die Gesamtheit der Schweizer Haushalte berechnet. Jeder einzelne Haushalt hat seinen eigenen Konsum, weshalb seine Teuerung durchaus von der offiziellen Teuerung abweichen kann.
21.12.2020
ESTV - Einfache Gesellschaften sind ab dem 1. Januar 2021 von der Unternehmensabgabe für Radio und Fernsehen befreit
Das Parlament hat beschlossen, die einfachen Gesellschaften von der Abgabe für Radio und Fernsehen zu befreien. Diese Befreiung gilt ab dem 1. Januar 2021, sofern kein Referendum ergriffen wird. Der Rechnungsversand für die Abgabeperiode 2021 an einfache Gesellschaften ist deshalb sistiert.
21.12.2020
ESTV - Formelle Anpassungen im Formular Lohnausweis bzw. Rentenbescheinigung ab 1.1.2021
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Steuerkonferenz (SSK) und in Rücksprache mit den Vertretern der Wirtschaft formelle Änderungen im Formular Lohnausweis bzw. Rentenbescheinigung vorgenommen.

Im Feld C des Formulars Lohnausweis bzw. Rentenbescheinigung ist die anonyme 13-stellige AHV- bzw. Versichertennummer einzutragen. Neu kann anstelle der alten AHV- bzw. Versichertennummer das Geburtsdatum der steuerpflichtigen Person aufgeführt werden. Die weiteren Änderungen betreffen lediglich formelle Bezeichnungen/Übersetzungen und sind für die korrekte Deklaration auf dem Lohnausweis nicht von Bedeutung.

Wir bitten Sie, ab 1.1.2021 für die Deklaration der Löhne sowie Renten für das Jahr 2020 das neue Formular zu verwenden

21.12.2020
BFS - Effektiv- und Mindestlöhne sind 2020 um 0,9% bzw. 0,7% gestiegen
Die unterzeichnenden Sozialpartner der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) in der Schweiz haben für das Jahr 2020 eine nominale Erhöhung der Effektivlöhne (+0,9%) und der Mindestlöhne (+0,7%) beschlossen. Von der Effektivlohnerhöhung wurden 0,5% individuell und 0,4% kollektiv zugesichert. Dies geht aus der Erhebung über die gesamtarbeitsvertraglichen Lohnabschlüsse hervor, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) durchgeführt wird.
17.12.2020
Mit der neuen Anwendung «MWST-Abrechnung easy» können ab dem 1. Januar 2021 die Steuerpflichtigen die Mehrwertsteuer für das 4. Quartal 2020 bzw. 2. Semester 2020 digital deklarieren, ohne vorher einen Account erstellen zu müssen. Dadurch findet der angekündigte Wechsel von der Papierabrechnung zur Onlineabrechnung statt. Die Eidgenössische Steuerverwaltung erläutert in einem Video Schritt für Schritt das Vorgehen und gibt Antworten auf die häufigsten Fragen.
ESTV - Einfach online abrechnen mit «MWST-Abrechnung easy»
ESTV - Dossier Steuerinformationen: Wesentliche Züge der schweizerischen Steuerordnung
Der Artikel «Wesentliche Züge der schweizerischen Steuerordnung» aus dem Dossier Steuerinformationen ist aktualisiert worden. Der Text behandelt verschiedene Aspekte der schweizerischen Steuerordnung, wie z.B. die Auswirkungen des Föderalismus, die verschiedenen Steuerhoheiten oder den nationalen Finanzausgleich.
17.12.2020
ESTV - Steuerbelastung der Unternehmen hat im Zeitraum 2003 bis 2020 abgenommen
Die Gesamtsteuerbelastung der juristischen Personen hat im Zeitraum 2003 bis 2020 von 23 % auf 17,3 % abgenommen. Zu diesem Schluss kommt der Bericht «Entwicklung der Unternehmenssteuerbelastung in der Schweiz von 2003 bis 2020: Analyse auf Gemeindeebene», den die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV verfasst hat.
17.12.2020
EZV - November 2020: Exporte drehen ins Plus
Der schweizerische Aussenhandel vermochte im November 2020 in beiden Verkehrsrichtungen zuzulegen. So wuchsen die Exporte saisonbereinigt um 4,8 Prozent und die Importe um 4,2 Prozent. Damit schwenkten die Exporte nach rückläufigen Ergebnissen in den beiden Vormonaten wieder auf ihren Erholungskurs ein. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 3,1 Milliarden Franken.
17.12.2020
ESTV - Quellensteuertarife 2021
Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV hat Quellensteuertarife für das Jahr 2021 publiziert.
Die Kantone NW, OW, SH und VD haben die Tarifdatei erstellt.

16.12.2020
Kaufkraftparitäten: vorläufige Ergebnisse 2019
Die Kaufkraftparität der Schweiz auf Ebene Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2019 1,73 CHF (EU27 = 1 EUR), das Preisniveau betrug zeitgleich 155,2 Punkte (EU27 = 100). Dabei weichen einzelne analytische Kategorien deutlich von diesen Durchschnittswerten ab. Die höchsten Werte wiesen stationäre Gesundheitsdienstleistungen (Preisniveauindex CH 301,7; EU27 = 100), Erziehung und Unterricht (270,5) sowie Fleisch (233,7) aus. Dem gegenüber stand die Position Einrichtungsgegenstände, Teppiche und andere Bodenbeläge, welche sogar unter dem europäischen Mittel lag (94,4). Damit ist die Schweiz, in Bezug auf das Preisniveau auf Ebene Bruttoinlandsprodukt, das teuerste Land im Vergleich vor Island (152,5) und Norwegen (147,6). Das tiefste Preisniveau fand sich in der Türkei (44,4), gefolgt von Nordmazedonien (45,6) und Albanien (50,0).
15.12.2020
BJ - Höchstzinssatz für Konsumkredite bleibt 2021 unverändert
Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) hat den Höchstzinssatz für Konsumkredite für das Jahr 2021 festgelegt. Er bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert und beträgt 10 % bei Barkrediten beziehungsweise 12 % bei Überziehungskrediten.
15.12.2020
Produzenten- und Importpreisindex im November 2020
Produzenten- und Importpreisindex sinkt im November 2020 um 0,1%

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im November 2020 gegenüber dem Vormonat um 0,1%. Sein Stand beträgt 97,9 Punkte (Dezember 2015 = 100). Der Rückgang ist vor allem auf tiefere Preise für Mineralölprodukte und pharmazeutische Spezialitäten zurückzuführen. Im Vergleich zum November 2019 ging das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,7% zurück. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.
Für den Rückgang des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren insbesondere die tieferen Preise für pharmazeutische Spezialitäten und Mineralölprodukte verantwortlich. Steigende Preise beobachtete man dagegen für die Sammlung von Abfällen und die Rückgewinnung sowie für pharmazeutische Grundstoffe.

Tiefere Preise gegenüber dem Oktober 2020 registrierte man im Importpreisindex vor allem für Mineralölprodukte sowie Erdöl und Erdgas. Preisrückgänge zeigten auch pharmazeutische Grundstoffe, Zitrusfrüchte sowie Gummi- und Kunststoffprodukte. Teurer wurden hingegen Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte, Kunststoffe in Primärformen, sonstige chemische Produkte und organische Produkte der chemischen Industrie.
 
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Qualität der Resultate
Die aktuelle COVID-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln.

Im November 2020 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden. Die Qualität der Erhebungen für den Produzenten- und Importpreisindex entspricht den üblichen Standards.
 
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15.12.2020
ESTV - MWST: Publikation der Entwürfe der Praxisfestlegungen der Hauptabteilung MWST
Heute wurden erste Entwürfe zur Mehrwertsteuer-Praxis auf der Internetseite aufgeschaltet. Die Frist zur Stellungnahme läuft bis zum 31. Januar 2021. Der erste Entwurf bleibt jedoch auch nach der Praxis-Konsultation aufgeschaltet.
15.12.2020
SECO - Prognose: Zweite Corona-Welle unterbricht Wirtschaftserholung
Konjunkturprognose der Expertengruppe des Bundes – Dezember 2020 - Im Winterhalbjahr 2020/2021 lastet die zweite Corona-Welle auf der Schweizer Wirtschaft. Die Expertengruppe revidiert ihre BIP-Prognose für das kommende Jahr daher nach unten. Sofern sich die epidemiologische Lage entspannt, sollte das Wachstum im weiteren Verlauf deutlich anziehen. Die Unsicherheit bleibt aber ausserordentlich gross.
15.12.2020
ESTV - Quellensteuertarife 2021
Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV hat Quellensteuertarife für das Jahr 2021 publiziert:
• Die Kantone LU, SG, SO und ZH haben die Tarifdatei erstellt.
• Die Kantone FR und JU haben die Tarife korrigiert.

14.12.2020
Bund und Finanzbranche lancieren Informationsplattform «finance.swiss»
Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) haben am 7. Dezember 2020 zusammen mit Akteuren des Finanzplatzes Schweiz die neue Informationsplattform «finance.swiss» lanciert. Die Plattform richtet sich an ein internationales Publikum und soll aufzeigen, welche Rahmenbedingungen und Qualitäten die Schweiz im Finanzbereich bietet, um sich im weltweiten Wettbewerb als attraktiver Wirtschaftsstandort zu profilieren.
07.12.2020
ESTV - Quellensteuertarife 2021
Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV hat die ersten Quellensteuertarife für das Jahr 2021 publiziert:
• Die Kantone AG, AR, BE, BL, BS, FR, GE, JU, NE, TG, TI, UR und VS haben die Tarifdatei erstellt.
• Die Kantone AI, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, VD, ZG und ZH werden neue Tarife berechnen, haben aber die Tarifdatei noch nicht erstellt.

03.12.2020
ESTV - Konsultationsvereinbarung zwischen der Schweiz und Deutschland
Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF gibt bekannt, dass die Konsultationsvereinbarung vom 11. Juni 2020 zwischen der Schweiz und Deutschland über die Besteuerung von grenzüberschreitenden Arbeitnehmern während der COVID-19 Pandemie mindestens bis zum 31. März 2021 verlängert wurde und auch für Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst gilt. Eine Kündigung der Vereinbarung durch einen Vertragsstaat wird ebenfalls durch eine Nachricht auf diesem Weg mitgeteilt werden.
03.12.2020
Die Ergänzungsleistungen – einfach erklärt
Am 1. Januar 2021 tritt die Reform über die Ergänzungsleistungen (EL) in Kraft. Das BSV hat die Broschüre mit Basisinformationen über die EL aktualisiert. Die Broschüre erklärt unter anderem, wie das System der EL funktioniert, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen oder wie die Leistungen berechnet werden. Sie liegt in PDF vor und kann in gedruckter Form bestellt werden.
03.12.2020
ESTV - Verständigungsvereinbarung zwischen der Schweiz und Frankreich
Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF gibt bekannt, dass die vorläufige Verständigungsvereinbarung vom 13. Mai 2020 zwischen der Schweiz und Frankreich über die Besteuerung von Grenzgängern, die infolge von Massnahmen im Rahmen der Bekämpfung von COVID-19 im Home Office arbeiten, bis zum 31. März 2021 in Kraft bleibt.
03.12.2020
Landesindex der Konsumentenpreise im November 2020
Die Konsumentenpreise sind im November um 0,2% gefallen

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) sank im November 2020 im Vergleich zum Vormonat um 0,2% und erreichte den Stand von 101,0 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung –0,7%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Der Rückgang um 0,2% im Vergleich zum Vormonat ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die tieferen Preise für Pauschalreisen ins Ausland. Die Preise für Hotelübernachtungen sind ebenfalls gesunken, ebenso jene für Fruchtgemüse. Die Preise für Wohnungsmieten und ausländische Rotweine sind hingegen gestiegen.

 
Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern.
 
Im November 2020 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden, dies mit Ausnahme von einigen Preisen von Restaurants, Coiffeursalons sowie von Flug- und Pauschalreisen ins Ausland. Für die Flugtarife und Pauschalreisen wurde die gemessene Entwicklung der erfassbaren Preise für die fehlenden Preise der gleichen Kategorie übernommen, was deren Einfluss auf die Ergebnisse neutralisiert. Für die fehlenden Preise von Restaurants und Coiffeursalons wurden die zuletzt erhobenen Preise fortgeschrieben. Mit Ausnahme der Flug- und Pauschalreisen sowie der Restaurants und Coiffeursalons entspricht die Qualität der Erhebungen für den LIK im November 2020 den üblichen Standards.
02.12.2020
Beschäftigung in der Schweiz im 3. Quartal 2020 weiterhin rückläufig
Im 3. Quartal 2020 ist die Gesamtbeschäftigung (Anzahl Stellen) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,4% gefallen (+0,5% zum Vorquartal). In Vollzeitäquivalenten sank die Beschäftigung im selben Zeitraum um 0,1%. In der gesamten Wirtschaft wurden 11 900 offene Stellen weniger gezählt als im entsprechenden Vorjahresquartal (–15,1%) und auch der Indikator der Beschäftigungsaussichten zeigt nach unten (–2,3%). Dies geht aus den neuen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.
Gemäss der Beschäftigungsstatistik wies die Schweiz im 3. Quartal 2020 insgesamt 5,138 Millionen Beschäftigte im sekundären und tertiären Sektor auf. Dies entspricht einer Abnahme von 0,4% (–21000 Stellen) innert Jahresfrist. Sowohl im sekundären (Industrie und Baugewerbe) als auch im tertiären Sektor (Dienstleistungen) sank die Beschäftigung um 1% (–11 000 Stellen) respektive 0,2% (–9000 Stellen).

Bei den saisonbereinigten Werten stieg die totale Beschäftigung im Vergleich zum Vorquartal um 0,5%. Im sekundären Sektor fiel sie um 0,4%, während sie im tertiären Sektor um 0,7% anstieg. In Vollzeitäquivalenten belief sich das Beschäftigungsvolumen insgesamt auf 4,016 Millionen Stellen (–0,1% gegenüber dem Vorjahresquartal). Während sich die Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten im sekundären Sektor rückläufig entwickelte (–10 000 Einheiten, –1,0%) stieg sie im tertiären Sektor an (+7000 Einheiten, +0,3%).

Starker Rückgang im verarbeitenden Gewerbe, Gastgewerbe und in der Temporärbranche

Im sekundären Sektor war das Beschäftigungswachstum sowohl im Abschnitt «Verarbeitendes Gewerbe» (–10 000, –1,5%) als auch im Abschnitt «Baugewerbe» (–3000, –0,6%) rückläufig. Auch der tertiäre Sektor entwickelte sich mehrheitlich negativ. Insbesondere der Abschnitt «Gastgewerbe» (–29 000, –10,9%) und die Branche «Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften» (–8000; –6,4%) sind weiterhin stark von der Covid-19-Krise betroffen. Ein Wachstum ist hingegen unter anderem im Abschnitt «Gesundheits- und Sozialwesen» zu beobachten (+17 000, +2,3%).

Unterschiedliche Beschäftigungslage nach Regionen und Sektoren

Im 3. Quartal 2020 zeigte die Entwicklung der Beschäftigung in fast allen Grossregionen nach unten: Im Jahresvergleich nahm die Beschäftigung nur in Zürich zu (+0,8%). In den übrigen Grossregionen nahm die Beschäftigung ab, wobei der Rückgang im Tessin (–1,5%) besonders stark ausfiel. Im sekundären Sektor verzeichnete nur die Genferseeregion (+0,9%) eine Zunahme der Beschäftigten und in der Zentralschweiz stagnierte die Beschäftigtenzahl. Die restlichen Grossregionen verzeichneten Rückgänge zwischen –0,5% (Nordwestschweiz und Ostschweiz) und –3,7% (Tessin). Der tertiäre Sektor vermeldete in Zürich (+1,3%) und im Espace Mittelland (+0,2%) einen Anstieg der Beschäftigten.

Anzahl offener Stellen geht weiter zurück

In der gesamten Wirtschaft wurden 11 900 offene Stellen weniger gezählt als im entsprechenden Vorjahresquartal (–15,1%). Die Anzahl offener Stellen ging sowohl im sekundären als auch im tertiären Sektor um 12,5%, respektive 15,8% zurück. Die Quote der offenen Stellen entsprach im Total 1,3%, im sekundären Sektor 1,5% und im tertiären Sektor einem Anteil von 1,2%.

Negative Beschäftigungsaussichten

Im 3. Quartal 2020 repräsentieren die Unternehmen, die den Personalbestand im nächsten Quartal beibehalten wollen, 73,3% der Gesamtbeschäftigung (72% im Vorjahresquartal). Diejenigen Unternehmen, die eine Erhöhung der Beschäftigtenzahl planen, vertreten 8,3% der Beschäftigten (9,9% im Vorjahresquartal). Jene, die einen Beschäftigungsabbau beabsichtigen, führen 6,8% der Beschäftigten in ihren Reihen (4,3% im Vorjahresquartal). Der Anteil jener Unternehmen, die sich zur Frage nicht geäussert haben, beläuft sich auf nur 11,7% der 18 000 befragten Unternehmen (13,8% im Vorjahresquartal).

Der Indikator der Beschäftigungsaussichten, der aus diesen Angaben berechnet wird, ist gegenüber dem Vorjahr gesunken (1,01, –2,3%). Der Indikator ist im Abschnitt «Verarbeitendes Gewerbe» (0,99), «Verkehr und Lagerei» (0,98) und besonders im «Gastgewerbe» (0,93) weiterhin unter dem Wert von 1,00, was auf einen weiteren Rückgang der Beschäftigung in diesen Branchen im nächsten Quartal hinweist.

Weniger Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von qualifiziertem Personal

Die Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung von gelernten Arbeitskräften haben im Vergleich zum Vorjahresquartal abgenommen (28,8%, –2,8 Prozentpunkte).

26.11.2020
Produktionsrückgang: Covid-19-Pandemie hinterlässt im sekundären Sektor weiterhin Spuren
Die Produktion im sekundären Sektor hat im 3. Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,4% abgenommen, der Umsatz ist um 6,3% geschrumpft. Der Rückgang fiel allerdings nur etwa halb so gross aus wie im Vorquartal, als die Produktion um 8,6% und der Umsatz um 11,2% gesunken waren. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
19.11.2020
ESTV - Inkrafttreten von Gesetzes- und Verordnungsänderungen im Steuerrecht zu den Jahren 2021-2023
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Listen der Gesetzes- und Verordnungsänderungen bei der direkten Bundessteuer, Mehrwertsteuer, Verrechnungssteuer und Stempelabgaben aktualisiert. Die Liste enthält Änderungen von Erlassen im Steuer- und Abgabenrecht, bei denen die Eidgenössische Steuerverwaltung massgeblich beteiligt oder für deren Umsetzung sie verantwortlich ist. In der Liste aufgeführt sind auch Gesetzes- und Verordnungsprojekte, die noch nicht abgeschlossen sind.
17.11.2020
BR - Berufliche Vorsorge: Der Mindestzinssatz bleibt bei 1%
An seiner Sitzung vom 4. November 2020 wurde der Bundesrat darüber informiert, dass eine Überprüfung des Mindestzinssatzes in der Beruflichen Vorsorge in diesem Jahr nicht notwendig ist. Mit dem Mindestzinssatz wird bestimmt, zu wieviel Prozent das Vorsorgeguthaben der Versicherten im Obligatorium gemäss Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) mindestens verzinst werden muss. Der Zinssatz bleibt im kommenden Jahr bei 1%.
04.11.2020
EFV - Gebühren meistens tiefer als Kosten
Durchschnittlich 77% der Kosten wurden 2018 in ausgewählten Aufgabengebieten in der Schweiz durch Gebühren finanziert. Damit ist die Kennzahl gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Das zeigt der von der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) berechnete Indikator der Gebührenfinanzierung in Kantonen und Gemeinden. Diese Kennzahl stellt die Gebühreneinnahmen der öffentlichen Hand, die in bestimmten Aufgabengebieten anfallen, den entsprechenden Kosten gegenüber.
03.11.2020
Landesindex der Konsumentenpreise im Oktober 2020
Die Konsumentenpreise sind im Oktober stabil geblieben

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) blieb im Oktober 2020 im Vergleich zum Vormonat unverändert beim Stand von 101,2 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung –0,6%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Die Preisstabilität gegenüber dem Vormonat resultiert aus entgegengesetzten Entwicklungen, die sich insgesamt aufgewogen haben. Die Preise für Bekleidung und Schuhe sind gestiegen, ebenso wie jene für Brillen und Kontaktlinsen. Demgegenüber sind die Preise für Kombi-Angebote im Fest- und Mobilnetz sowie jene für andere Früchte (Melonen und Trauben) gesunken.

 
Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern.

Im Oktober 2020 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden, dies mit Ausnahme der Flugtarife, für die nach wie vor gewisse Preise fehlen. Für die Flugtarife wurde die gemessene Preisentwicklung der erfassbaren Flüge für die fehlenden Flüge der gleichen Kategorie übernommen, was deren Einfluss auf die Ergebnisse neutralisiert. Mit Ausnahme der Flugtarife entspricht die Qualität der Erhebungen für den LIK im Oktober 2020 den üblichen Standards.
03.11.2020
ESTV - Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2018, 2019 und 2020 aktualisiert.
03.11.2020
ESTV - Rundschreiben «Merkblatt über die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften» (2-186-D-2020-d)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat das Rundschreiben «Merkblatt über die Quellenbesteuerung von Ersatzeinkünften» publiziert. Dieses Merkblatt wurde im Zuge der auf den 1. Januar 2021 in Kraft tretenden Bestimmungen zur Revision der Quellensteuer vollständig überarbeitet. Wichtigste Neuerungen sind die Besteuerung mit dem Tarifcode G für nicht über den Arbeitgeber ausbezahlte Ersatzeinkünfte sowie die Vorgaben zur Ermittlung des satzbestimmenden Einkommens.
29.10.2020
ESTV - Rundschreiben «Zinssätze im Bereich der direkten Bundessteuer für das Kalenderjahr 2021 / Höchstabzüge Säule 3a im Steuerjahr 2021» ( 2-185-D-2020-d)
Zinssätze direkte Bundessteuer für das Kalenderjahr 2021
Verzugs- und Rückerstattungszins    3 %
Vergütungszins für Vorauszahlungen  0 %

Höchstabzüge Säule 3a im Steuerjahr 2021
Höchstabzug Säule 3a für Steuerpflichtige mit 2. Säule   Fr.  6 883.–
Höchstabzug Säule 3a für Steuerpflichtige ohne 2. Säule Fr. 34 416.–

Die Höchstabzüge bilden zugleich die massgeblichen Einzahlungslimiten. Aufrundungen bei der Einzahlung sind nicht zulässig.
22.10.2020
BSV - Berufliche Vorsorge: Anpassung der Hinterlassenen- und Invalidenrenten an die Preisentwicklung per 1. Januar 2021
Auf den 1. Januar 2021 werden die seit 2017 ausgerichteten Hinterlassenen- und Invalidenrenten der obligatorischen zweiten Säule erstmals an die Preisentwicklung angepasst. Der Anpassungssatz beträgt 0,3 %.
20.10.2020
EFD - Zinssätze für die direkte Bundessteuer bleiben gleich
Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat entschieden, für das Kalenderjahr 2021 weiterhin keinen Vergütungszins für vorzeitig entrichtete Beträge der direkten Bundessteuer auszurichten. Auch die Sätze für den Verzugszins und den Rückerstattungszins bleiben unverändert.
15.10.2020
Produzenten- und Importpreisindex steigt im September 2020 um 0,1%
Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im September 2020 gegenüber dem Vormonat um 0,1% und erreichte den Stand von 98,0 Punkten (Dezember 2015 = 100). Der Anstieg ist vor allem auf höhere Preise für Schrott sowie Metalle und Metallhalbzeug zurückzuführen. Im Vergleich zum September 2019 ging das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 3,1% zurück. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.
Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren insbesondere die höheren Preise für Schrott verantwortlich. Teurer wurden auch Rohmilch und Frischgemüse.

Sinkende Preise gegenüber dem August 2020 registrierte man im Importpreisindex vor allem für Erdöl und Erdgas. Preisrückgänge zeigten auch Diesel, Lederwaren und Reiseartikel, Heizöl und Personenwagen. Höhere Preise beobachtete man hingegen für Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte, Benzin und Bekleidung.
 

Qualität der Resultate

Die aktuelle COVID-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln.

Im September 2020 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden. Die Qualität der Erhebungen für den Produzenten- und Importpreisindex entspricht den üblichen Standards.
15.10.2020
BR - Coronavirus: Massnahmen gegen Konkurse werden nicht verlängert
Der Bundesrat wird die vorübergehenden Massnahmen zur Verhinderung von coronabedingten Konkursen nicht verlängern. Das hat er an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2020 entschieden. Gleichzeitig setzt der Bundesrat die vom Parlament im Rahmen der Aktienrechtsrevision beschlossene Verlängerung der Nachlassstundung bereits auf den 20. Oktober 2020 in Kraft.
14.10.2020
AHV/IV-Minimalrente steigt um 10 Franken
Die AHV/IV-Renten werden per 1. Januar 2021 der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2020 beschlossen. Die Minimalrente der AHV/IV beträgt neu 1195 Franken pro Monat. Gleichzeitig werden Anpassungen im Beitragsbereich, bei den Ergänzungsleistungen und in der obligatorischen beruflichen Vorsorge vorgenommen.
14.10.2020
ESTV - Publikation zum Kapitaleinlageprinzip
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat im Rahmen des Kapitaleinlageprinzips die Zahlen zu den Kapitaleinlagen, den Rückzahlungen und den weiteren Veränderungen aktualisiert.
Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer (VStG)
Die Rückzahlung von Einlagen, Aufgeldern und Zuschüssen, die von den Inhabern der Beteiligungsrechte nach dem 31. Dezember 1996 geleistet worden sind, wird gleich behandelt wie die Rückzahlung von Grund- oder Stammkapital, wenn die Einlagen, Aufgelder und Zuschüsse von der Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft in der Handelsbilanz auf einem gesonderten Konto ausgewiesen werden und die Gesellschaft jede Veränderung auf diesem Konto der Eidgenössischen Steuerverwaltung meldet.
13.10.2020
ESTV - Verständigungsvereinbarung zwischen der Schweiz und Liechtenstein
Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF meldet den Abschluss der Verständigungsvereinbarung betreffend die Behandlung von Einkommen von in der Schweiz ansässigen Spielern des FC Vaduz nach dem Abkommen vom 10. Juli 2015 zwischen der Schweiz und Liechtenstein zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen («DBA»).
13.10.2020
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