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News aus der Finanzwelt

26.07.2021
ESTV - Inkrafttreten von Gesetzes- und Verordnungsänderungen im Steuerrecht zu den Jahren 2022-2024
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Listen der Gesetzes- und Verordnungsänderungen bei der direkten Bundessteuer, Mehrwertsteuer, Verrechnungssteuer und Stempelabgaben aktualisiert. Die Liste enthält Änderungen von Erlassen im Steuer- und Abgabenrecht, bei denen die Eidgenössische Steuerverwaltung massgeblich beteiligt oder für deren Umsetzung sie verantwortlich ist. In der Liste aufgeführt sind auch Gesetzes- und Verordnungsprojekte, die noch nicht abgeschlossen sind.
13.07.2021
Produzenten- und Importpreisindex im Juni 2021
Produzenten- und Importpreisindex steigt im Juni um 0,3%

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Juni 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,3% und erreichte den Stand von 102,7 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere Preise zeigten insbesondere Metalle und Metallhalbzeug, Schrott und Mineralölprodukte. Im Vergleich zum Juni 2020 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,9%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für Schrott verantwortlich. Teurer wurden auch Metalle, Metallhalbzeug, Holzprodukte und Mineralölprodukte.

Preiserhöhungen gegenüber dem Mai 2021 registrierte man beim Importpreisindex insbesondere für Metalle und Metallhalbzeug. Dasselbe gilt für Mineralölprodukte, Computer, Automobile und Automobilteile, Nahrungsmittel und sonstige Fahrzeuge. Billiger wurden dagegen Erdöl und Erdgas sowie Gemüse, Melonen und Kartoffeln.

 

12.07.2021
BFS - Leichter Rückgang der Bauinvestitionen im Jahr 2020
Die Bauausgaben verharrten 2020 auf dem Vorjahresniveau, wobei die Bauinvestitionen in Hochbauprojekte gegenüber dem Vorjahr um 1,1% sanken und jene in Tiefbauprojekte sich um 3,2% erhöhten. Damit verzeichneten die Bauinvestitionen insgesamt einen Rückgang von 0,3%. Dies zeigen die provisorischen Resultate der Baustatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).
02.07.2021
ESTV - Steuerstatistik 2020 erschienen
Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat die «Steuerstatistik 2020 – Auf einen Blick» veröffentlicht. Der Faltprospekt im Taschenformat präsentiert Zahlen der verschiedenen Steuerarten des Bundes, statistische Auswertungen zu natürlichen und juristischen Personen sowie zur Steuerbelastung in der Schweiz.

Der vierzehnseitige Faltprospekt «Steuerstatistik 2020» gliedert sich in folgende Teile
- Einnahmenentwicklung aus direkter Bundessteuer, Mehrwertsteuer, Stempelabgaben und Verrechnungssteuer;
- Ertragsentwicklung direkte Bundessteuer: natürliche und juristische Personen je Kanton;
- Statistiken zum Vermögen von natürlichen Personen nach Kanton und
- Steuerbelastung der natürlichen und juristischen Personen sowie Kennzahlen für die MWST nach wirtschaftlicher Tätigkeit.

Die Publikation ist in Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar und kann beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) unter der Artikelnummer 605.002 gratis bezogen werden. Die elektronische Version findet sich auf der Webseite der ESTV.

01.07.2021
BFS - Die Konsumentenpreise sind im Juni 2021 um 0,1% gestiegen
Die Konsumentenpreise sind im Juni um 0,1% gestiegen

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) stieg im Juni 2021 im Vergleich zum Vormonat um 0,1% und erreichte den Stand von 101,1 Punkten (Dezember 2020 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung +0,6%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Der Anstieg um 0,1% im Vergleich zum Vormonat ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die höheren Preise für Fruchtgemüse. Die Preise für Pauschalreisen ins Ausland sind ebenfalls gestiegen, ebenso jene für Heizöl. Die Preise für Steinobst und Luftverkehr sind hingegen gesunken
24.06.2021
Die Baupreise sind im April 2021 um 1,4% gestiegen
Der Baupreisindex erhöhte sich zwischen Oktober 2020 und April 2021 um 1,4% auf 101,4 Punkte (Oktober 2020 = 100). Dieses Ergebnis ist auf ein Preiswachstum sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau zurückzuführen. Innert Jahresfrist ist das Preisniveau im Baugewerbe um 1,2% gestiegen. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Der Anstieg des Preisindexes im Hochbau gegenüber dem vorangehenden Halbjahr ist hauptsächlich auf höhere Preise im «Rohbau 1» (Baumeisterarbeiten) zurückzuführen. Die Preise im «Rohbau 2» (Dichtungsbeläge Flachdächer) haben ebenfalls zugenommen, wenn auch weniger stark.

Die Preise sind in allen Grossregionen gewachsen, am deutlichsten in der Nordwestschweiz (+2,2%), gefolgt vom Tessin (+2,0%) und von Zürich (+1,6%).

Im Tiefbau wurden im Vergleich zum vorangehenden Halbjahr insbesondere beim «Oberbau» (kleinere Trassenbauten) beim «Erd- und Unterbau» (kleinere Trassenbauten) sowie in geringerem Ausmass bei der «Tragkonstruktion» (kleinere Kunstbauten) höhere Preise beobachtet.

Ausser in Zürich, der Zentralschweiz und der Ostschweiz sind die Preise in allen Regionen gestiegen. Die grösste Zunahme verzeichnete die Nordwestschweiz (+3,5%), den stärksten Rückgang Zürich
(–0,7%).
 

Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter diesen besonderen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln.

Die Qualität der Erhebungen für den Baupreisindex im ersten Halbjahr entspricht den üblichen Standards. Die Daten konnten in allen vorgesehenen Branchen und Grossregionen nach der gewohnten Methode erhoben werden.
24.06.2021
Erwerbseinkommen 2020
Die neuen Ergebnisse zum jährlichen Brutto-Erwerbseinkommen der Erwerbstätigen nach Erwerbsstatus, Berufsgruppen, Beschäftigungsgrad und Geschlecht liegen vor.

Sie basieren auf der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebun (SAKE).


22.06.2021
ESTV - Konsultationsvereinbarung zwischen der Schweiz und Deutschland
Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF gibt bekannt, dass die Konsultationsvereinbarung vom 11. Juni 2020 zwischen der Schweiz und Deutschland über die Besteuerung von grenzüberschreitenden Arbeitnehmern während der COVID-19 Pandemie mindestens bis zum 30. September 2021 nicht gekündigt wird. Eine Kündigung der Vereinbarung durch einen Vertragsstaat wird ebenfalls durch eine Nachricht auf diesem Weg mitgeteilt werden.
22.06.2021
ESTV - Neue Ausgabe der Broschüre «Das schweizerische Steuersystem»
Eine neue Ausgabe der Publikation «Das schweizerische Steuersystem» ist erarbeitet worden. Die in vier Sprachen (d, f, i, e) herausgegebene Broschüre vermittelt einen Überblick über die von Bund, Kantonen und Gemeinden erhobenen Steuern und geht gezielt auf kantonale Eigenheiten ein.
21.06.2021
BSV - Die Taschenstatistik Sozialversicherungen der Schweiz 2021 ist erschienen
Die Taschenstatistik liefert aktuelle Angaben über die einzelnen Zweige und die Gesamtrechnung der Sozialversicherungen. Gedruckte Gratisexemplare sind verfügbar ab Mitte Juli 2021; Bestellung via Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), Vertrieb Publikationen, CH-3003 Bern, www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer: 318.001.21D). Die Taschenstatistik „Sozialversicherungen der Schweiz 2021“ liegt auch in französischer, italienischer und englischer Sprache vor.
15.06.2021
EFV - Finanzausgleich: Ausgleichszahlungen für das Jahr 2022
Die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) hat die Ausgleichszahlungen der einzelnen Kantone für das Jahr 2022 ermittelt. Insgesamt steigen die Zahlungen gegenüber dem Vorjahr um 91 Millionen Franken auf 5,3 Milliarden Franken. Die stärkste Zunahme des Ressourcenindexes verzeichnen die Kantone Schwyz, St. Gallen und Nidwalden. Die Indizes der Kantone Obwalden, Freiburg und Basel-Stadt weisen den grössten Rückgang auf. Die Berechnungen werden den Kantonen zur Stellungnahme unterbreitet.
14.06.2021
BFS - Produzenten- und Importpreisindex steigt im Mai 2021 um 0,8%
Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Mai 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,8% und erreichte den Stand von 102,4 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere Preise zeigten insbesondere chemische Produkte, Gummi- und Kunststoffprodukte, Metalle, Metallhalbzeug und pharmazeutische Produkte. Im Vergleich zum Mai 2020 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 3,2%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
14.06.2021
Parahotellerie im Jahr 2020
Parahotellerie im Jahr 2020: Logiernächte sinken um 11,3%, Nachfrage auf Campingplätzen steigt stark an

Die Parahotellerie verzeichnete im durch die Covid-19-Pandemie geprägten Jahr 2020 insgesamt 14,8 Millionen Logiernächte. Gegenüber 2019 entspricht dies einem Rückgang von 11,3%. Die inländische Nachfrage stieg um 3,8% auf 11,9 Millionen Logiernächte, der Anteil der Inlandgäste lag damit bei 80,3%. Die Logiernächtezahl der ausländischen Besucherinnen und Besucher sank hingegen um 44,4% auf 2,9 Millionen. Die europäischen Gäste verbuchten mit 2,8 Millionen (–35,7%) den grössten Logiernächteanteil der ausländischen Gäste. Soweit einige der definitiven Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Anhand der kumulierten Zahlen der Hotellerie und der Parahotellerie kann eine Gesamtbilanz für die touristische Beherbergung in der Schweiz erstellt werden. 2020 wurden in der Schweiz 38,5 Millionen Logiernächte verzeichnet, was gegenüber 2019 einem Minus von 31,5% entspricht. Die inländischen Gäste generierten 28,3 Millionen Logiernächte (–3,7%), die ausländischen Gäste 10,3 Millionen (–61,9%).   

Nur leichter Logiernächterückgang bei den Ferienwohnungen

Im Jahr 2020 ging der grösste Anteil der Logiernächte in der Parahotellerie auf kommerziell bewirtschaftete Ferienwohnungen zurück (48,4%). Mit einem Jahrestotal von 7,2 Millionen Logiernächten nahm die Nachfrage gegenüber 2019 um 1,3% ab. Bei den inländischen Gästen wurden 5,5 Millionen Logiernächte verbucht (+26,4% gegenüber dem Vorjahr), bei den ausländischen Gästen 1,7 Millionen (–42,2%). Mehr als 95% der Logiernächte der ausländischen Gäste wurden von Gästen aus Europa generiert (1,6 Millionen;  31,7%).

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen belief sich 2020 auf 6,6 Nächte. Verteilt auf die sieben Grossregionen war die Nachfrage mit insgesamt 2,8 Millionen Logiernächten in der Genferseeregion am stärksten, gefolgt von der Ostschweiz mit 2,5 Millionen Logiernächten.

Einbruch um 39% bei den Kollektivunterkünften

Mit einem Rückgang von 39,0% bei 3,4 Millionen Logiernächten im Jahr 2020 waren die Kollektivunterkünfte am stärksten durch die Covid-19-Pandemie betroffen. Sowohl bei den Schweizer Gästen (3,0 Millionen Logiernächte; –34,3%) als auch bei den Besucherinnen und Besuchern aus dem Ausland (450 000; –58,8%) brach die Nachfrage stark ein. Mit 414 000 Logiernächten (–48,6%) hatten die Gäste aus Europa den grössten Anteil an der ausländischen Nachfrage (92,1%). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einer Kollektivunterkunft betrug 2,5 Nächte. Die Ostschweiz positionierte sich mit 1,0 Millionen Logiernächten an der Spitze der Grossregionen.

Starkes Wachstum auf Campingplätzen

Mit 4,2 Millionen Logiernächten registrierten die Campingplätze im Jahr 2020 – trotz der behördlich verordneten Schliessung im Frühjahr – 11,1% mehr Logiernächte als im Vorjahr. Dies hauptsächlich weil die Anzahl Logiernächte in den Monaten Juli bis Oktober um 33,1% anstieg im Vergleich zur Vorjahresperiode. Ganzjährig gingen 3,4 Millionen Logiernächte auf das Konto von inländischen Gästen, was einer Zunahme von 33,9% entspricht. Die Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland (davon 99,3% aus Europa) verzeichneten 760 000 Logiernächte (–36,8%). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag 2020 bei 3,2 Logiernächten. Mit 973 000 Logiernächten war der Espace Mittelland die Grossregion mit der höchsten Anzahl Logiernächten auf Campingplätzen, gefolgt von der Genferseeregion (967 000).

14.06.2021
Produzenten- und Importpreisindex im Mai 2021
Produzenten- und Importpreisindex steigt im Mai um 0,8%

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Mai 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,8% und erreichte den Stand von 102,4 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere Preise zeigten insbesondere chemische Produkte, Gummi- und Kunststoffprodukte, Metalle, Metallhalbzeug und pharmazeutische Produkte. Im Vergleich zum Mai 2020 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 3,2%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für pharmazeutische Produkte und Kunststoffprodukte verantwortlich. Teurer wurden auch Metalle, Metallhalbzeug, chemische Produkte, die Sammlung von Abfällen und die Rückgewinnung sowie Mineralölprodukte.

Preiserhöhungen gegenüber dem April 2021 registrierte man beim Importpreisindex insbesondere für Kunststoffe in Primärformen, Erdöl und Erdgas, organische Produkte der chemischen Industrie, Metalle, Metallhalbzeug, Gummi- und Kunststoffprodukte sowie Mineralölprodukte. Dasselbe gilt für Holzplatten, Papier, Papierprodukte und sonstige chemische Produkte. Billiger wurden dagegen Computer.

Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln.
 
Im Mai 2021 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden. Die Qualität der Erhebungen für den Produzenten- und Importpreisindex entspricht den üblichen Standards.
15.06.2021
SECO - Konjunkturprognose: Starke Erholung nach Lockerung der Corona-Massnahmen
Mit den Lockerungen der Corona-Massnahmen hat in der Binnenwirtschaft erwartungsgemäss eine kräftige Aufholbewegung eingesetzt. International hat sich die Konjunkturlage aufgehellt. Es zeichnet sich eine schwungvolle Erholung ab. Die Expertengruppe des Bundes erhöht ihre BIP-Prognose für 2021 auf +3,6 %. 2022 sollte die Schweizer Wirtschaft ebenfalls deutlich überdurchschnittlich wachsen.
21.05.2021
Produktions-, Auftrags- und Umsatzstatistik des sekundären Sektors im 1. Quartal 2021
Sekundärer Sektor im 1. Quartal 2021 wieder mit steigender Produktion

Die Produktion des sekundären Sektors in der Schweiz – also von Industrie und Baugewerbe – ist im 1. Quartal 2021 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 4,5% gestiegen. Nach drei aufeinanderfolgenden Quartalen im Minus bewegten sich die Produktionszahlen damit erstmals wieder im Plus. Der Umsatz seinerseits ist um 2,2% angewachsen. Hier war ein positives Wachstum zuletzt im 4. Quartal 2019 beobachtet worden. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
In der Industrie ist die Produktion im Januar 2021 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 0,1% gestiegen, im Februar ist sie ebenfalls gewachsen (+1,7%) und auch im März ist sie angestiegen (+12,8%). Der starke Zuwachs im März erklärt sich teilweise durch den tiefen Wert vom März 2020, als die ersten Covid-19-Schutzmassnahmen ergriffen wurden. Für das gesamte 1. Quartal 2021 ist bei der Produktion im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Zunahme von 4,8% zu verzeichnen.

Im Baugewerbe hat die Produktion im 1. Quartal 2021 auf dem Niveau des Vorjahresquartals stagniert. Der Hochbau erzielte einen Produktionsanstieg von 1,9% und der Tiefbau hat ebenfalls einen Anstieg (+0,6%) zu verzeichnen. Beim sonstigen Baugewerbe ist die Produktion um 1,0% gesunken.

Umsatz

In der Industrie sind die Umsätze im Januar im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 1,3% gesunken, im Februar sind sie hingegen angewachsen (+0,2%) und auch im März sind sie angestiegen (+10,7%). Die deutliche Zunahme im März dürfte auch beim Umsatz teilweise auf die im März 2020 ergriffenen ersten Covid-19-Schutzmassnahmen zurückzuführen sein. Für das gesamte 1. Quartal 2021 wurde beim Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Zunahme von 2,8% registriert.

Im Baugewerbe ist der Umsatz im 1. Quartal 2021 auf dem Niveau des Vorjahresquartals geblieben. Der Umsatz im Hochbau ist um 1,3% gestiegen, und auch der Tiefbau erzielte ein Plus (+0,8%). Das sonstige Baugewerbe schliesslich registrierte einen Umsatzrückgang von 1,2%.
20.05.2021
ESTV - MWST: Publikationen zum Mehrwertsteuergesetz MWSTG
Heute wurden materielle Anpassungen betreffend die folgenden Publikationen zum Mehrwertsteuergesetz auf unserer Website veröffentlicht:

- Thema: Steuernachfolge / Haftung

19.05.2021
Höchstzinssatz für Konsumkredite: Neuer Referenzzinssatz als Berechnungsbasis
Der über drei Monate aufgezinste Saron (SAR3MC) dient künftig als Referenzzinssatz bei der Berechnung des Höchstzinssatzes für Konsumkredite. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Mai 2021 eine entsprechende Änderung der Konsumkreditverordnung gutgeheissen und auf den 1. Juli 2021 in Kraft gesetzt. Am Berechnungsmechanismus ändert sich nichts.
17.05.2021
Produzenten- und Importpreisindex steigt im April um 0,7%
Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im April 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,7% und erreichte den Stand von 101,6 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere Preise zeigten insbesondere Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse, Maschinen, Metalle, Metallhalbzeug und Metallprodukte. Im Vergleich zum April 2020 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 1,8%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für Uhren, Maschinen, Metallprodukte, Metalle und Metallhalbzeug verantwortlich. Teurer wurden auch elektrische Ausrüstungen, medizinische und zahnmedizinische Apparate und Materialien, Fleisch und Fleischprodukte sowie Schlachtschweine.

Preiserhöhungen gegenüber dem März 2021 registrierte man beim Importpreisindex insbesondere für Metalle und Metallhalbzeug, Maschinen, Metallprodukte, Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse, Treibstoff und elektrische Ausrüstungen. Dasselbe gilt für Möbel, medizinische und zahnmedizinische Apparate und Materialien, Gemüse, Melonen und Kartoffeln. Billiger wurden dagegen Erdöl und Erdgas.
 
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Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln.

Im April 2021 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden. Die Qualität der Erhebungen für den Produzenten- und Importpreisindex entspricht den üblichen Standards.
04.05.2021
SECO - Konsumentenstimmung zurück auf Vorkrisenniveau
Die Stimmung der Schweizer Haushalte wird besser. Gemäss der April-Umfrage haben sich insbesondere die Erwartungen für die allgemeine Wirtschaftsentwicklung aufgehellt. Auch die Neigung zu grösseren Anschaffungen ist gestiegen.
03.05.2021
Berufliche Vorsorge: Mehr als 40% der neuen Leistungen wurden vorzeitig ausbezahlt
43% der Frauen und 44% der Männer, die 2019 erstmals eine Kapitalleistung aus der beruflichen Vorsorge bezogen haben, liessen sich diese vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters auszahlen. Die Altersrenten wurden von 40% der Frauen und 46% der Männer vorbezogen. Soweit die jüngsten Ergebnisse der Neurentenstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Eine neue Altersrente aus der beruflichen Vorsorge (BV) belief sich 2019 im Median bei den Frauen auf 1160 Franken pro Monat und bei den Männern auf 2144 Franken pro Monat. Bei beiden Geschlechtern haben somit 50% der Personen eine höhere und 50% eine tiefere Rente als die erwähnten Beträge bezogen. Der Medianbetrag der Kapitalbezüge lag bei knapp 142 900 Franken für die Männer und bei 59 000 Franken für die Frauen.

Die grossen Abweichungen zwischen Frauen und Männern lassen sich hauptsächlich durch die unterschiedlichen beruflichen Laufbahnen erklären. Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit häufiger und arbeiten mehr Teilzeit, beides in erster Linie aus familiären Gründen. Auch der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern führt zu Differenzen bei den BV-Leistungen. Haus- und Familienarbeit, die häufiger von den Frauen übernommen wird, ist unbezahlt und kann die Leistungen aus der Altersvorsorge nicht verbessern.

Leistungen werden häufig vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters bezogen

46% der Männer, die 2019 erstmals eine BV-Rente bezogen haben, und 44% der Männer, die sich eine BV-Kapitalleistung auszahlen liessen, hatten das gesetzliche Rentenalter noch nicht erreicht. Bei den Frauen waren es 40% bzw. 43%.

Umgekehrt machten 13% der Frauen und 7% der Männer ihre erste Rente erst nach Erreichen des gesetzlichen Rentenalters geltend. Bei den Kapitalleistungen der beruflichen Vorsorge beliefen sich die entsprechenden Anteile auf 21% bei den Frauen und auf 18% bei den Männern. Die Statistik liefert keine Angaben zur beruflichen Situation der Personen zum Zeitpunkt des Altersleistungsbezugs.

Tiefere Medianrenten im gesetzlichen Rentenalter

2019 war die monatliche BV-Medianrente bei den Männern, die ihre erste Rente vor dem gesetzlichen Rentenalter von 65 Jahren bezogen haben, am höchsten (2702 Franken), gefolgt von den Neubezügern über 65 Jahren (2143 Franken). Am tiefsten waren die monatlichen Medianrenten mit 1785 Franken bei den Männern, die sich im gesetzlichen Rentenalter von 65 Jahren pensionieren liessen.

Bei den Frauen zeigt sich ein leicht anderes Bild. Dort waren die Medianrenten aus der 2. Säule bei den Frauen, die sie nach dem gesetzlichen Rentenalter von 64 Jahren erstmals bezogen haben, am höchsten (1410 Franken), gefolgt von den Neubezügerinnen, die sie vor ihrem 64. Altersjahr geltend machten (1321 Franken). Wie bei den Männern erhielten auch die Frauen, die ihre erste Rente mit Erreichen des gesetzlichen Rentenalters bezogen haben, die niedrigsten Renten (Median: 990 Franken).

Jede zweite Person bezieht ausschliesslich eine Rente

2019 bezog rund die Hälfte der Bezügerinnen und Bezüger neuer Leistungen aus der beruflichen Vorsorge nur eine Rente (Männer: 43%, Frauen: 52%). Rund ein Drittel liess sich ausschliesslich ein Kapital auszahlen (Männer: 33%, Frauen: 34%). Die übrigen Neubezügerinnen und -bezüger (24% der Männer und 14% der Frauen) entschieden sich im Jahr 2019 für eine Kombination aus Rente und Kapital.
27.04.2021
ESTV - Dossier Steuerinformationen: Vermögenssteuer natürlicher Personen
Der Artikel «Vermögenssteuer natürlicher Personen» aus dem Dossier Steuerinformationen ist aktualisiert worden. Der Text gibt einen Überblick über die Veranlagung und Erhebung der Vermögenssteuer in den Kantonen
27.04.2021
ESTV - Konsultationsvereinbarung zwischen der Schweiz und Deutschland
Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF gibt bekannt, dass die Konsultationsvereinbarung vom 11. Juni 2020 zwischen der Schweiz und Deutschland über die Besteuerung von grenzüberschreitenden Arbeitnehmern während der COVID-19 Pandemie mindestens bis zum 30. Juni 2021 nicht gekündigt wird. Zudem wurde vereinbart, dass Arbeit im Home-Office aufgrund der Pandemie im Regelfall keine Betriebsstätte des Arbeitgebers begründet. Eine Kündigung der Vereinbarung durch einen Vertragsstaat wird ebenfalls durch eine Nachricht auf diesem Weg mitgeteilt werden.
27.04.2021
ESTV - Fiskaleinnahmen des Bundes 2020
Die veröffentlichte Statistik orientiert über die Fiskaleinnahmen des Bundes 2020 sowie über die Chronologische Entwicklung der Gesetzgebung.
27.04.2021
ESTV - MWST: Publikation der Entwürfe der Praxisfestlegungen der Hauptabteilung MWST
Heute wurden erste Entwürfe zur Mehrwertsteuer-Praxis auf der Internetseite aufgeschaltet. Die Frist zur Stellungnahme läuft bis zum 31. Mai 2021. Der erste Entwurf bleibt jedoch auch nach der Praxis-Konsultation aufgeschaltet.
29.03.2021
ESTV - Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2019 und 2020 aktualisiert.
09.03.2021
ESTV - Rundschreiben «Liste der rückkaufsfähigen Kapitalversicherungen der Säule 3b, Stand 31. Dezember 2020» (2-193-D-2021-d)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat das Rundschreiben «Liste der rückkaufsfähigen Kapitalversicherungen der Säule 3b, Stand 31. Dezember 2020» publiziert.
15.03.2021
ESTV - Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2020 aktualisiert.
09.03.2021
ESTV - Dossier Steuerinformationen: Steuersatz und Steuerfuss
Der Artikel «Steuersatz und Steuerfuss» aus dem Dossier Steuerinformationen ist aktualisiert worden. Der Text erklärt die Funktionsweise von Steuersatz und Steuerfuss bei der Steuerberechnung und enthält Übersichten zu den Regelungen in den Kantonen.
09.03.2021
SECO - Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Februar 2021
Registrierte Arbeitslosigkeit im Februar 2021 - Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) waren Ende Februar 2021 167’953 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 1’800 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 3,7% im Januar 2021 auf 3,6% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 50’131 Personen (+42,5%).
03.03.2021
ESTV - Inkrafttreten von Gesetzes- und Verordnungsänderungen im Steuerrecht zu den Jahren 2022-2024
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Listen der Gesetzes- und Verordnungsänderungen bei der direkten Bundessteuer, Mehrwertsteuer, Verrechnungssteuer und Stempelabgaben aktualisiert. Die Liste enthält Änderungen von Erlassen im Steuer- und Abgabenrecht, bei denen die Eidgenössische Steuerverwaltung massgeblich beteiligt oder für deren Umsetzung sie verantwortlich ist. In der Liste aufgeführt sind auch Gesetzes- und Verordnungsprojekte, die noch nicht abgeschlossen sind.


03.03.2021
Landesindex der Konsumentenpreise im Februar 2021
Die Konsumentenpreise sind im Februar um 0,2% gestiegen

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) stieg im Februar 2021 im Vergleich zum Vormonat um 0,2% und erreichte den Stand von 100,2 Punkten (Dezember 2020 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung –0,5%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Der Anstieg um 0,2% im Vergleich zum Vormonat ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die höheren Preise für Bekleidung und Schuhe nach dem Ende des Winterausverkaufs. Die Preise für Wohnungsmieten sind ebenfalls gestiegen, ebenso jene für Treibstoffe. Die Preise für Beeren und Sanitätsmaterial sind hingegen gesunken.
 

Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern.

Im Februar 2021 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden, dies mit Ausnahme der folgenden Bereiche, für die gewisse Preise fehlen: Bekleidung, Haushaltswaren, Sport- und Campingartikel, Spiele und Spielzeug, Pauschalreisen, Flugtarife, Restaurants und Reiseartikel. Für die Pauschalreisen, Flugtarife und Bekleidung wurde die gemessene Preisentwicklung der erfassbaren Preise für die fehlenden Preise der gleichen Kategorie übernommen, was deren Einfluss auf die Ergebnisse neutralisiert. Für die Preise in anderen Bereichen wurden die Preise der Vorperiode fortgeschrieben. Mit Ausnahme dieser Kategorien entspricht die Qualität der Erhebungen für den LIK im Februar 2021 den üblichen Standards.
 

01.02.2021
Detailhandelsumsätze im Dezember 2020
Schweizer Detailhandelsumsätze steigen im Dezember um 3,5% – Zahl für Gesamtjahr 2020 bleibt trotz Pandemie stabil

Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 3,5% gestiegen. Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 2,2% angewachsen. Für das von der Covid-19-Pandemie geprägte Gesamtjahr 2020 resultiert trotz allem ein provisorischer nominaler Zuwachs von 0,1%. Dieses positive Wachstum setzt sich aus gegenteiligen Entwicklungen der Branchen zusammen – mit teils starken Umsatzeinbussen und -gewinnen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die realen, um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im Dezember 2020 im Vorjahresvergleich um 4,7% gestiegen. Die reale Entwicklung berücksichtigt die Teuerung. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die realen Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um 2,6%.
 
Detailhandel ohne Tankstellen
 
Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte verzeichnete der Detailhandel ohne Tankstellen im Dezember 2020 gegenüber Dezember 2019 ein Wachstum des nominalen Umsatzes von 5,1% (real +6,2%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme des nominalen Umsatzes von 13,0% (real +13,3%), während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Minus von 1,3% registrierte (real +0,1%).
Saisonbereinigt verbuchte der Detailhandel ohne Tankstellen im Dezember gegenüber dem Vormonat ein nominales Umsatzwachstum von 2,1% (real +2,7%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen nominalen Umsatzanstieg von 3,9% (real +4,5%). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte ein nominales Minus von 0,1% (real +0,1%).
 
Gesamtjahr 2020: Branchen unterschiedlich von Pandemie betroffen
 
Für das gesamte Jahr 2020 verzeichnete der Schweizer Detailhandel gegenüber dem Vorjahr einen provisorischen nominalen Umsatzanstieg von 0,1% (real +0,8%). Die aufgrund der Covid-19-Pandemie ergriffenen Massnahmen hatten unterschiedliche Auswirkungen auf die verschiedenen Branchen. Während der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren eine Zunahme der nominalen Umsätze von 8,5% (real +8,2%) verbuchte, registrierte der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Minus von 4,7% (real –3,5%). Dabei waren die Branchen «Tankstellen» (–16,1%; real –6,0%), «sonstige Güter (Bekleidung, Apotheken, Uhren und Schmuck)» (–12,5%; real –11,8%) und «Verlagsprodukte, Sportausrüstungen und Spielwaren» (–7,1%; real –8,0%) am meisten von der Krise betroffen. Positive Umsatzzahlen konnten hingegen die Branchen «Marktstände, Versand und Internethandel» (+14,1%; real +14,9%), «Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik» (+13,8%; real +22,3%) und «sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf» (+2,2%; real +2,8%) ausweisen.
 
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Pandemie und statistische Ergebnisse
Die Covid-19-Pandemie fordert aktuell die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft. Zur Messung der Auswirkungen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der Öffentlichkeit, insbesondere den Medien sowie den Entscheidungsträgerinnen und -trägern, auch unter diesen schwierigen Umständen weiterhin zuverlässige Daten liefern.
Die in dieser Medienmitteilung publizierten Ergebnisse wurden basierend auf den aktuell vorhandenen Datenbeständen berechnet. Sie können nach Bedarf berichtigt oder revidiert werden.
 
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01.02.2021
ESTV - Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2019 und 2020 aktualisiert.
22.01.2021
ESTV - Aktualisierung Internationale Steuervergleiche
Die Publikation «Steuerbelastung im internationalen Vergleich» ist aktualisiert worden. Diese fasst die verschiedenen Daten zum internationalen Vergleich der Steuerbelastung in den OECD-Ländern zusammen und ist in drei Sprachen verfügbar.
21.01.2021
Bruttoinlandprodukt nach Kanton im Jahr 2018
Die Wirtschaft hat 2018 in sämtlichen Regionen zugelegt

2018 sind die Wirtschaftsleistungen in nahezu allen Kantonen gestiegen. Am markantesten war das Wirtschaftswachstum in den Kantonen Neuenburg (+5,1%), Waadt (+4,9%), Jura (+4,3%), Schaffhausen (+4,2%), Wallis (+4,2%) und Zürich (+4,1%). Diese Ergebnisse gehen aus den jüngsten Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Die Zeitreihen zum Bruttoinlandprodukt (BIP) wurden vollständig revidiert (2008–2017), um sie an die 2020 erfolgte Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) anzupassen.
Durch die VGR-Revision 2020 erhöhte sich das nationale BIP zu laufenden Preisen im Zeitraum 2008–2017 jeweils um 3,0% bis 3,7%. Zudem veränderte sich die Struktur der Wirtschaftszweige, was das nationale Wachstum zu Preisen des Vorjahres aber kaum beeinflusste. Auf das Wirtschaftswachstum 2008–2017 in den einzelnen Raumgliederungen sowie auf deren Struktur (siehe Kasten) wirkten sich diese Änderungen hingegen – in unterschiedlich starkem Ausmass – aus. Die kantonalen BIP-Zahlen nahmen alle zu.

Auf Ebene der Kantone war das Wachstum 2018 insgesamt positiv

2018 wuchs das Schweizer BIP zu Preisen des Vorjahres um 3,0% und damit stärker als 2017 (+1,6%). Treiber des nationalen Wirtschaftswachstums waren bestimmte Industriezweige (Pharmaindustrie: +10,7%; Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen: +11,6%; Energieversorgung: +14,7%; Gesundheitswesen: +3,5%; Bankensektor: +3,2%). Der Wirtschaftsbereich der sportlichen Aktivitäten legte im Anschluss an die Austragung der Fussball-WM und der olympischen Winterspiele im Jahr 2018 kräftig zu (+85,4%). Der Grosshandel (–2,9%) und der Detailhandel (–1,5%) bremsten das Wachstum hingegen. Demgegenüber wurde im Sektor öffentliche Verwaltungen ein moderater Anstieg (+0,5%) verzeichnet.

Die grössten kantonalen Wachstumsbeiträge leisteten die Kantone Neuenburg (+5,1%), Waadt (+4,9%), Jura (+4,3%), Schaffhausen (+4,2%), Wallis (+4,2%) und Zürich (+4,1%). Neuenburg und Jura wurden in erster Linie durch den Aufschwung in der Uhrenindustrie beflügelt, die in der Region einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt. Zürich und Waadt kam im Wirtschaftsbereich der sportlichen Aktivitäten die Organisation internationaler Sportanlässe zugute. Zusätzlich wurde das Wachstum durch die Industrie und das verarbeitende Gewerbe gestützt. Im Wallis wurde eine starke Zunahme im Energie- und Industriesektor (chemische Industrie und Maschinenbau) verzeichnet. Der Kanton Basel-Stadt (+3,1%) setzte seinen Aufwärtstrend fort und profitierte von der günstigen Wirtschaftslage in der Pharmaindustrie. Wie auch die Wirtschaftszentren Zürich, Waadt und Genf profitierte er von der positiven Entwicklung in Dienstleistungsbranchen wie der Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben und der Unternehmensunterstützung.

Der industriell geprägte Kanton Glarus registrierte hingegen ein Minus von 2,7%, das auf eine Schrumpfung des finanziellen Sektors und eine Stagnation der industriellen Tätigkeiten (+0,1%) zurückzuführen war. Er musste zudem starke Rückgänge im Gesundheitswesen und im Finanzsektor hinnehmen. Letzterer entsprach 2018 nach seinem kräftigen Zuwachs im Jahr 2017 wieder eher den Erwartungen.

Der Kanton Zürich leistete mit 0,9% den grössten Wachstumsbeitrag, gefolgt von Waadt (0,4%), Genf (0,3%), Bern und Basel-Stadt (0,2%), und spielte somit einmal mehr die treibende Rolle in der Schweizer Wirtschaft. Die übrigen kantonalen Wachstumsbeiträge waren erneut von den Konjunkturschwankungen abhängig.
19.01.2021
Produzenten- und Importpreisindex im Dezember 2020
Produzenten- und Importpreisindex mit durchschnittlicher Jahresteuerung von –3,0% im Jahr 2020

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Dezember 2020 gegenüber dem Vormonat um 0,5% und erreichte den Stand von 98,4 Punkten (Dezember 2015 = 100). Im Vergleich zum Dezember 2019 sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,3%. Die durchschnittliche Jahresteuerung lag im Jahr 2020 bei –3,0%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.
Die durchschnittliche Jahresteuerung 2020 entspricht der Veränderungsrate zwischen dem Jahresmittel 2020 und dem Jahresmittel 2019. Das Jahresmittel berechnet sich als arithmetischer Durchschnittswert der 12 Monatsindizes des Kalenderjahres. Der Rückgang um 3,0% im Jahr 2020 ist insbesondere auf tiefere Preise für Mineralölprodukte und pharmazeutische Produkte zurückzuführen. Während die Preise der inländischen Produzenten um 1,6% sanken, gingen die Importpreise um 5,6% zurück. Im Jahr 2019 hatte die durchschnittliche Jahresteuerung –1,4% betragen, im Jahr 2018 +2,4%.
 
Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für Mineralölprodukte und Schrott verantwortlich. Teurer wurden auch Produkte aus Nichteisen-Metallen. Preisrückgänge zeigten dagegen Schlachtschweine und Schweinefleisch. Im Importpreisindex registrierte man steigende Preise gegenüber dem November 2020 insbesondere für Mineralölprodukte, Erdöl und Erdgas sowie Metalle und Metallhalbzeug. Höhere Preise beobachtete man auch für Automobile und Automobilteile. Billiger wurden hingegen pharmazeutische Spezialitäten.
 

Qualität der Resultate
Die aktuelle COVID-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln.
 
Im Dezember 2020 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden. Die Qualität der Erhebungen für den Produzenten- und Importpreisindex entspricht den üblichen Standards.
11.01.2021
ESTV - Automatischer Informationsaustausch (AIA)
Die ESTV hat die Wegleitung über den Standard für den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen aktualisiert.
11.01.2021
ESTV - Quellensteuertarife 2021
Datei Kanton Bern gelöscht; die korrigierte Datei wird voraussichtlich zu Beginn der Woche vom 18. Januar 2021 aufgeschaltet.
11.01.2021
ESTV - Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2020 aktualisiert.
08.01.2021
ESTV - Quellensteuertarife 2021
Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV hat Quellensteuertarife für das Jahr 2021 publiziert.
• Der Kanton GL hat die Tarife korrigiert.
• Die gesamte Schweiz ist korrigiert.

07.01.2021
Detailhandelsumsätze im November 2020
Umsätze im Schweizer Detailhandel sind im November um 1% gestiegen
Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im November 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 1,0% gestiegen. Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 2,4% zurückgegangen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die realen, um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im November 2020 im Vorjahresvergleich um 1,7% gestiegen. Die reale Entwicklung berücksichtigt die Teuerung. Gegenüber dem Vormonat sind die realen Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um 2,0% zurückgegangen.

 
Detailhandel ohne Tankstellen
 
Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte verzeichnete der Detailhandel ohne Tankstellen im November 2020 gegenüber November 2019 ein Wachstum des nominalen Umsatzes von 2,7% (real +3,2%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme des nominalen Umsatzes von 8,3% (real +7,7%), während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Minus von 1,7% registrierte (real –0,4%).

Saisonbereinigt verbuchte der Detailhandel ohne Tankstellen im November gegenüber dem Vormonat einen nominalen Umsatzrückgang von 2,4% (real –2,1%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen nominalen Umsatzrückgang von 0,3% (real +0,1%). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte ein nominales Minus von 3,2% (real –2,7%).
 
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Pandemie und statistische Ergebnisse
Die Covid-19-Pandemie fordert aktuell die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft. Zur Messung der Auswirkungen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der Öffentlichkeit, insbesondere den Medien sowie den Entscheidungsträgerinnen und -trägern, auch unter diesen schwierigen Umständen weiterhin zuverlässige Daten liefern.

Die in dieser Medienmitteilung publizierten Ergebnisse wurden basierend auf den aktuell vorhandenen Datenbeständen berechnet. Sie können nach Bedarf berichtigt oder revidiert werden.


05.01.2021
Landesindex der Konsumentenpreise im Dezember 2020
Durchschnittliche Jahresteuerung von –0,7% im Jahr 2020
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) sank im Dezember 2020 im Vergleich zum Vormonat um 0,1% und erreichte den Stand von 100,9 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung –0,8%. 2020 belief sich die durchschnittliche Jahresteuerung auf –0,7%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Die durchschnittliche Jahresteuerung 2020 entspricht der Veränderungsrate zwischen dem Jahresmittel 2020 und dem Jahresmittel 2019. Das Jahresmittel berechnet sich als arithmetischer Durchschnittswert der zwölf Monatsindizes des Kalenderjahres. 2020 betrug die durchschnittliche Jahresteuerung –0,7%. Dieser Rückgang ist insbesondere auf tiefere Preise für Pauschalreisen ins Ausland, Erdölprodukte sowie auf den Luftverkehr zurückzuführen. Demgegenüber haben sich die Preise für Wohnungsmieten und neue Automobile erhöht. Die Preise der einheimischen Produkte sind insgesamt stabil geblieben, während jene der Importgüter 2,9% gesunken sind. 2019 hatte die durchschnittliche Jahresteuerung bei +0,4% gelegen, 2018 bei +0,9%.

Der Rückgang um 0,1% im Vergleich zum Vormonat ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die tieferen Preise für Pauschalreisen ins Ausland. Die Preise für Medikamente sind ebenfalls gesunken, ebenso jene für Fruchtgemüse. Die Preise für Heizöl und den Luftverkehr sind hingegen gestiegen.
 

Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern.

Im Dezember 2020 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden, dies mit Ausnahme von einigen Preisen von Restaurants sowie von Flug- und Pauschalreisen ins Ausland. Für die Flugtarife und Pauschalreisen wurde die gemessene Entwicklung der erfassbaren Preise für die fehlenden Preise der gleichen Kategorie übernommen, was deren Einfluss auf die Ergebnisse neutralisiert. Für die fehlenden Preise von Restaurants wurden die zuletzt erhobenen Preise fortgeschrieben. Mit Ausnahme der Flug- und Pauschalreisen sowie der Restaurants entspricht die Qualität der Erhebungen für den LIK im Dezember 2020 den üblichen Standards.
 

Revision des Landesindexes der Konsumentenpreise: Dezember 2020 = 100
Der Landesindex der Konsumentenpreise wurde für den Dezember 2020 zum letzten Mal auf der Basis Dezember 2015 = 100 berechnet. Ab Januar 2021 wird er auf der neuen Basis Dezember 2020 = 100 berechnet und publiziert. Im Internet werden die Indizes weiterhin auf den bisherigen Basen publiziert.

Die Revision des Landesindexes der Konsumentenpreise umfasst die Aktualisierung von Methoden und Definitionen sowie die Anpassung der Erhebungen und Gewichtungen an die neuen Marktstrukturen. Ab 2021 erfasst der Warenkorb des Landesindexes der Konsumentenpreise neue Produkte: Glücksspiele (Lotterien, Casinos), Eintritte in Museen und Zoos, Fahrzeugmiete, Binnenschifffahrt, Dienste von Rechtsanwälten und Notaren, Luftreiniger, Einweg-Hygieneschutzmasken, Hand-Desinfektionsmittel, Roboter-Staubsauger, Elektrofahrräder und Smart Watches. Andere heute weniger oft konsumierte Güter verlassen den Warenkorb: Kleiderstoffe, Mercerie und Strickwolle, Videoprojektoren, optische Instrumente und mobile Spielkonsolen.

Die Verwendung der Scannerdaten der Grossverteiler wird auf den Bereich Non-Food und die Treibstoffe ausgedehnt. Elektronische Daten der Immobilienverwaltungen sollen für die Messung der Mietpreisentwicklung ausgewertet werden, was einen Teil der traditionellen Erhebung (eSurvey, Papierfragebogen) ersetzt. Internet-Erhebungen kommen verstärkt zum Einsatz und die Webscraping-Technik wird eingeführt.

Die neuen methodischen Grundlagen werden im Lauf des Jahres 2021 publiziert. Das BFS bemüht sich, die Diffusion und Kommunikation zu verbessern und den Nutzerinnen und Nutzern angemessene Tools zur Verfügung zu stellen: Ein kurzes Erklärungsvideo auf der Website des BFS unterstreicht die Bedeutung der Preisindizes. Der aktualisierte Teuerungsrechner ermöglicht es allen Nutzerinnen und Nutzern, die Inflationsdaten für jede beliebige Periode zu ermitteln.

Unterscheidet sich die Preisentwicklung Ihres Haushaltes von der offiziellen Teuerung? Mit der neuen Version des individuellen Teuerungsrechners können Sie dies prüfen. Die offizielle Teuerung wird für die Gesamtheit der Schweizer Haushalte berechnet. Jeder einzelne Haushalt hat seinen eigenen Konsum, weshalb seine Teuerung durchaus von der offiziellen Teuerung abweichen kann.
21.12.2020
ESTV - Einfache Gesellschaften sind ab dem 1. Januar 2021 von der Unternehmensabgabe für Radio und Fernsehen befreit
Das Parlament hat beschlossen, die einfachen Gesellschaften von der Abgabe für Radio und Fernsehen zu befreien. Diese Befreiung gilt ab dem 1. Januar 2021, sofern kein Referendum ergriffen wird. Der Rechnungsversand für die Abgabeperiode 2021 an einfache Gesellschaften ist deshalb sistiert.
21.12.2020
ESTV - Formelle Anpassungen im Formular Lohnausweis bzw. Rentenbescheinigung ab 1.1.2021
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Steuerkonferenz (SSK) und in Rücksprache mit den Vertretern der Wirtschaft formelle Änderungen im Formular Lohnausweis bzw. Rentenbescheinigung vorgenommen.

Im Feld C des Formulars Lohnausweis bzw. Rentenbescheinigung ist die anonyme 13-stellige AHV- bzw. Versichertennummer einzutragen. Neu kann anstelle der alten AHV- bzw. Versichertennummer das Geburtsdatum der steuerpflichtigen Person aufgeführt werden. Die weiteren Änderungen betreffen lediglich formelle Bezeichnungen/Übersetzungen und sind für die korrekte Deklaration auf dem Lohnausweis nicht von Bedeutung.

Wir bitten Sie, ab 1.1.2021 für die Deklaration der Löhne sowie Renten für das Jahr 2020 das neue Formular zu verwenden

21.12.2020
BFS - Effektiv- und Mindestlöhne sind 2020 um 0,9% bzw. 0,7% gestiegen
Die unterzeichnenden Sozialpartner der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) in der Schweiz haben für das Jahr 2020 eine nominale Erhöhung der Effektivlöhne (+0,9%) und der Mindestlöhne (+0,7%) beschlossen. Von der Effektivlohnerhöhung wurden 0,5% individuell und 0,4% kollektiv zugesichert. Dies geht aus der Erhebung über die gesamtarbeitsvertraglichen Lohnabschlüsse hervor, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) durchgeführt wird.
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