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News aus der Finanzwelt

18.09.2020
Berufskostenabzug Kt. ZH infolge Corona Virus
Das Kantonale Steueramt Zürich (KStA ZH) hat am 09.09.2020 eine Mitteilung veröffentlicht, wonach unselbständig Erwerbende  in ihrer Steuererklärung 2020 ihre Berufskosten, zB Fahrkosten zwischen  Wohn- und Arbeitsstätte und Verpflegungskosten, so abziehen könnten,  wie wenn sie ohne COVID-19 angefallen wären.
Der Abzug werde nicht um Homeoffice-Tage gekürzt. – Im Gegenzug sei aber ein Abzug für  Homeoffice-Kosten ausgeschlossen.
15.09.2020
Produzenten- und Importpreisindex im August 2020
Produzenten- und Importpreisindex sinkt im August 2020 um 0,4%

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im August 2020 gegenüber dem Vormonat um 0,4% und erreichte den Stand von 97,9 Punkten (Dezember 2015 = 100). Der Rückgang ist vor allem auf tiefere Preise für chemische und pharmazeutische Produkte zurückzuführen. Im Vergleich zum August 2019 ging das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 3,5% zurück. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Für den Rückgang des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die tieferen Preise für pharmazeutische Spezialitäten verantwortlich. Billiger wurden auch chemische Grundstoffe und Mineralölprodukte. Steigende Preise beobachtete man dagegen für Anstrichmittel, Druckfarben und Kitte sowie Rohmilch.

Tiefere Preise gegenüber dem Juli 2020 registrierte man im Importpreisindex insbesondere für organische Produkte der chemischen Industrie. Preisrückgänge zeigten auch Kunststoffe in Primärformen, Erdöl und Erdgas, Mineralölprodukte und sonstige chemische Produkte. Teurer wurden hingegen Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte, Roheisen, Stahl, Kunststoffprodukte und Computer.
10.09.2020
SECO - Bessere Entwicklung der Schweizer Wirtschaft als erwartet
Zwischeneinschätzung der Expertengruppe des Bundes – September 2020 - Die Expertengruppe publiziert die nächste Prognose am 12. Oktober 2020. Anlässlich der neusten BIP-Zahlen im 2. Quartal liefert sie aber eine Zwischeneinschätzung: Nach Ende des Lockdowns hat sich die Wirtschaft zügiger erholt als in der Prognose vom Juni erwartet. Das Wachstum für 2020 könnte daher weniger negativ ausfallen als prognostiziert.
10.09.2020
ESTV - Dossier Steuerinformationen: Erbschafts- und Schenkungssteuern
Der Artikel «Erbschafts- und Schenkungssteuer» aus dem Dossier Steuerinformationen ist aktualisiert worden. Dieser Text erläutert die verschiedenen Aspekte bei der Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen in den Kantonen wie z.B. den Steuergegenstand und die Steuerbemessung.
03.09.2020
Landesindex der Konsumentenpreise im August 2020
Die Konsumentenpreise sind im August stabil geblieben

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) blieb im August 2020 im Vergleich zum Vormonat unverändert beim Stand von 101,2 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung –0,9%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Die Preisstabilität gegenüber dem Vormonat resultiert aus entgegengesetzten Entwicklungen, die sich insgesamt aufgewogen haben. Die Preise für Bekleidung und Schuhe sind gestiegen, ebenso wie jene für Hotelübernachtungen und die Mobilnetz-Kommunikation. Demgegenüber sind die Preise für den Luftverkehr, die Pauschalreisen ins Ausland und die Wohnungsmieten gesunken.

Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern.

Im August 2020 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden, dies mit Ausnahme der Flugtarife, für die nach wie vor gewisse Preise fehlen, und der Preise für Sportveranstaltungen. Für die Flugtarife wurde die gemessene Preisentwicklung der erfassbaren Flüge für die fehlenden Flüge der gleichen Kategorie übernommen, was deren Einfluss auf die Ergebnisse neutralisiert. Da die Preise für Sportveranstaltungen grösstenteils nicht verfügbar sind, wurden die Preise der Vorperiode fortgeschrieben und die Erhebung auf Oktober verschoben. Mit Ausnahme der Flugtarife und der Preise für Sportveranstaltungen entspricht die Qualität der Erhebungen für den LIK im August 2020 den üblichen Standards.
01.09.2020
BWO - Hypothekarischer Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen bleibt bei 1,25 Prozent
Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt 1,25 Prozent und verbleibt damit auf demselben Stand wie der letztmals publizierte Satz. Dieser gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz.
Datum
Thema
Details
31.08.2020
Detailhandelsumsätze im Juli 2020
Schweizer Detailhandelsumsätze steigen im Juli 2020 um 3,4%
Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze   sind im Juli 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 3,4% gestiegen.   Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem   Vormonat um 0,7% angewachsen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des   Bundesamtes für Statistik (BFS).
            
Die realen, um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten   Detailhandelsumsätze sind im Juli 2020 im Vorjahresvergleich um 4,1%   gestiegen. Die reale Entwicklung berücksichtigt die Teuerung. Gegenüber dem   Vormonat erhöhten sich die realen Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um   0,7%.
  
  Entwicklung in den Branchen
  
  Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte verzeichnete der Detailhandel   ohne Tankstellen im Juli 2020 gegenüber Juli 2019 ein Wachstum des nominalen   Umsatzes von 5,0% (real +5,6%). Die Umsätze bei den Tankstellen waren mit   nominal –15,9% (real –1,9%) weiterhin rückläufig.
  
  Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine   Zunahme der nominalen Umsätze von 8,8% (real +7,9%), während der   Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Plus von 1,4% registrierte (real   +3,0%). Die Branchen «sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und   Einrichtungsbedarf» (+16,2%; real +17,1%) und «Marktstände, Versand und   Internethandel» (+13,7%; real +14,5%) legten am stärksten zu. Die Branchen   «Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren» (–8,8%; real –9,9%) und   «sonstige Güter (Bekleidung, Apotheken, Uhren und Schmuck)» (–1,5%; real   –0,7%) wiesen hingegen weiterhin rote Zahlen aus.
  
  Saisonbereinigt verbuchte der Detailhandel ohne Tankstellen im Juli gegenüber   dem Vormonat ein nominales Umsatzwachstum von 0,8% (real +0,8%). Der   Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen   nominalen Umsatzanstieg von 0,7% (real +1,2%). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor   registrierte ein nominales Plus von 0,3% (real +0,2%).
  
27.08.2020
SECO - Bruttoinlandprodukt im 2. Quartal 2020: Pandemie führt zu historischem Einbruch
Das BIP der Schweiz ging im 2. Quartal 2020 um –8,2 % zurück, nach –2,5 % (revidiert) im Vorquartal.* Die Wirtschaftsaktivität im Inland war im Zuge der Pandemie und der Eindämmungsmassnahmen stark eingeschränkt. Gleichzeitig stürzte die Weltwirtschaft in eine scharfe Rezession. Im internationalen Vergleich blieb der BIP-Rückgang in der Schweiz aber verhältnismässig begrenzt.
20.08.2020
Produzenten- und Importpreisindex im Juli 2020
Produzenten- und Importpreisindex steigt im Juli 2020 um 0,1%

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Juli 2020 gegenüber dem Vormonat um 0,1% und erreichte den Stand von 98,3 Punkten (Dezember 2015 = 100). Der Anstieg ist vor allem auf höhere Preise für Mineralölprodukte zurückzuführen. Im Vergleich zum Juli 2019 ging das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 3,3% zurück. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Sinkende Preise gegenüber dem Vormonat registrierte man im Produzentenpreisindex insbesondere für Schrott. Billiger wurden auch Gemüse und Kartoffeln. Steigende Preise beobachtete man dagegen für Mineralölprodukte.

Für den Anstieg des Importpreisindexes gegenüber dem Juni 2020 waren vor allem die Mineralölprodukte verantwortlich. Höhere Preise zeigten auch Erdöl und Erdgas, Kupfer und daraus hergestellte Produkte sowie sonstiges Obst und Nüsse. Billiger wurden hingegen Computer und periphere Geräte, Gemüse, Kartoffeln, Roheisen, Stahl und sonstige Metallwaren.
20.08.2020
BFS - Die Produktion im sekundären Sektor sinkt im 2. Quartal 2020 infolge der Covid-19-Pandemie um deutliche 7,7%
Die Produktion im sekundären Sektor hat im 2. Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,7% abgenommen.
Der Umsatz ist um 10,2% zurückgegangen. Dies ist der stärkste Rückgang seit dem 2. Quartal 2009. Mit Ausnahme der Pharmaindustrie sind alle Branchen mit Produktions- und Umsatzeinbussen konfrontiert. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die Produktion im sekundären Sektor hat im 2. Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,7% abgenommen. Der Umsatz ist um 10,2% zurückgegangen. Dies ist der stärkste Rückgang seit dem 2. Quartal 2009. Mit Ausnahme der Pharmaindustrie sind alle Branchen mit Produktions- und Umsatzeinbussen konfrontiert. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
In der Industrie ist die Produktion im Vergleich zum vergangenen Jahr im April um 6,0% gesunken, im Mai ist sie ebenfalls zurückgegangen (–11,3%) und auch im Juni ist sie gefallen (–8,1%). Für das gesamte 2. Quartal 2020 ist bei der Produktion im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Abnahme von 8,6% zu verzeichnen.

Im Baugewerbe ist die Produktion im 2. Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,0% gesunken. Der Hochbau erfuhr einen Produktionsrückgang von 1,8%, der Tiefbau hatte ebenfalls einen Rückgang (–7,7%) zu verzeichnen. Beim sonstigen Baugewerbe ist die Produktion um 3,0% gesunken.

Umsatz

In der Industrie sind die Umsätze im April im Vergleich zum Vorjahr um 11,2% gesunken, im Mai sind sie ebenfalls zurückgegangen (–14,6%) und auch im Juni sind sie gefallen (–10,1%). Für das gesamte 2. Quartal 2020 wurde beim Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Abnahme von 12,1% registriert.

Im Baugewerbe hat der Umsatz im 2. Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,7% abgenommen. Der Umsatz im Hochbau ist um 1,1% gesunken und auch der Tiefbau erfuhr ein Minus (–7,2%). Das sonstige Baugewerbe registrierte einen Umsatzrückgang von 3,2%.
 

Pandemie und statistische Ergebnisse
Die Covid-19-Pandemie fordert aktuell die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft. Zur Messung der Auswirkungen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der Öffentlichkeit, insbesondere den Medien sowie den Entscheidungsträgerinnen und -trägern, auch unter diesen schwierigen Umständen weiterhin zuverlässige Daten liefern.
aDie in dieser Medienmitteilung publizierten Ergebnisse wurden basierend auf den aktuell vorhandenen Datenbeständen berechnet. Sie können nach Bedarf berichtigt oder revidiert werden.
 

05.08.2020
Berufskostenpauschalen und Naturalbezüge / Ausgleich der Folgen der kalten Progression bei der direkten Bundessteuer
Berufskostenpauschalen und Naturalbezüge für das Steuerjahr 2021
Pauschalabzüge für Berufskosten
  
                                   
                                     
Die Pauschalabzüge für Berufskosten im Steuerjahr 2021 erfahren keine Änderungen gegenüber  dem Vorjahr. Es gilt weiterhin die vom Eidgenössischen  Finanzdepartement (EFD) am 21. Juli 2008 erlassene Änderung des Anhangs  zur Verordnung vom 10. Februar 1993 über den Abzug von Berufskosten der  unselbständigen Erwerbstätigkeit bei der direkten Bundessteuer.
                                               
              
 
Ansätze für die Bewertung von Naturalbezügen
  
                                   
                                     
Bei den Ansätzen für die Bewertung von Naturalbezügen ergeben sich keine Anpassungen.  Damit gelten für das Steuerjahr 2021 weiterhin die Merkblätter N1/2007  für Selbständigerwerbende, N2/2007 für Arbeitnehmende und NL1/2007 für  die Land- und Forstwirtschaft (vgl. Beilagen zum Rundschreiben über den  Ausgleich der Folgen der kalten Progression im Praenumerando-System  /Anpassung der Berufskostenpauschalen und Naturalbezüge ab 1. Januar  2007 der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 5. Oktober 2006).

Kein Ausgleich der Folgen der kalten Progression für das Steuerjahr 2021
  
                                   
                                     
Der Ausgleich der Folgen der kalten Progression  erfolgt jährlich aufgrund des Standes des Landesindexes der  Konsumentenpreise (LIK) am 30. Juni vor Beginn der Steuerperiode. Bei  einem negativen Teuerungsverlauf ist ein Ausgleich ausgeschlossen.
Die Folgen der kalten Progression wurden letztmals für das Steuerjahr  2012 angepasst (massgebender Indexstand vom 30. Juni 2011 = 161.9  Punkte, Basis Dezember 1982 = 100). Am 30. Juni 2020 betrug der für den  Ausgleich der Folgen der kalten Progression massgebende Indexstand 158.9  Punkte.
Da dieser um 3.0 Indexpunkte tiefer ist als beim letzten Ausgleich für das Steuerjahr 2012, erübrigt sich mangels Teuerung eine Anpassung der Tarife und Abzüge für das Steuerjahr 2021.
                                               
04.08.2020
SECO - Konsumentenstimmung erholt sich deutlich, bleibt aber unter dem Durchschnitt
Die Konsumentenstimmung in der Schweiz hat sich vom Einbruch im April weitgehend erholt. Die Erwartungen für die allgemeine Wirtschaftsentwicklung haben sich verbessert. Für den Arbeitsmarkt bleiben sie jedoch sehr negativ. Dementsprechend glauben die Befragten, dass aktuell kein guter Zeitpunkt für grössere Anschaffungen sei.
03.08.2020
Landesindex der Konsumentenpreise im Juli 2020
Die Konsumentenpreise sind im Juli um 0,2% gefallen
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) sank im Juli 2020 im Vergleich zum Vormonat um 0,2% und erreichte den Stand von 101,2 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung –0,9%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Der Rückgang um 0,2% Prozent im Vergleich zum Vormonat ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die im Rahmen des Ausverkaufs reduzierten Preise für Bekleidung und Schuhe. Auch die Preise für die Mobilnetz-Kommunikation sind gesunken, ebenso wie jene für Melonen und Trauben («andere Früchte»). Gestiegen sind hingegen die Preise für Pauschalreisen ins Ausland und für den Luftverkehr.

Qualität der Resultate

Die aktuelle COVID-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln.
 
Im Juli 2020 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden. Dies mit Ausnahme der Flugtarife, für die nach wie vor gewisse Preise fehlen. Für diesen Index wurde die gemessene Preisentwicklung der erfassbaren Flüge auch für die fehlenden Flüge der gleichen Kategorie übernommen, was deren Einfluss auf die Ergebnisse neutralisiert. Mit Ausnahme der Flugtarife entspricht die Qualität der Erhebungen für den LIK im Juli 2020 den üblichen Standards.
31.07.2020
BFS - Umsätze im Schweizer Detailhandel gehen im Juni 2020 nach oben

Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 0,4% gestiegen. Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 3,6% zurückgegangen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 0,4% gestiegen. Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 3,6% zurückgegangen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die realen, um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im Juni 2020 im Vorjahresvergleich um 1,1% gestiegen. Die reale Entwicklung berücksichtigt die Teuerung. Gegenüber dem Vormonat sind die realen Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um 3,8% zurückgegangen.

Weiterhin unterschiedliche Entwicklungen in den Branchen

Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte verzeichnete der Detailhandel ohne Tankstellen im Juni 2020 gegenüber Juni 2019 ein Wachstum des nominalen Umsatzes von 2,4% (real +2,9%). Die Umsatzeinbussen bei den Tankstellen setzen sich mit nominal –22,2% (real –7,3%) fort.

Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme der nominalen Umsätze von 6,8% (real +5,7%), während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Minus von 1,4% registrierte (real +0,1%). Die Branchen «sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf» (+17,6%; real +19,7%), «Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik» (+33,6%; real +43,8%) und «Marktstände, Versand und Internethandel» (+12,7%; real +13,8%) weisen weiterhin hohe Umsatzanstiege aus. Die Umsätze der Branche «sonstige Güter (Bekleidung, Apotheken, Uhren und Schmuck)» sanken erneut (–12,3%; real –11,7%), wenn auch mit dem kleinsten Minus seit März.

Saisonbereinigt verbuchte der Detailhandel ohne Tankstellen im Juni gegenüber dem Vormonat einen nominalen Umsatzrückgang von 4,2% (real –4,4%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen nominalen Umsatzrückgang von 9,5% (real –10,1%). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte ein nominales Plus von 2,3% (real +2,4%).

06.07.2020
Nahezu jede zweite Person lässt sich Leistungen der beruflichen Vorsorge frühzeitig auszahlen
2018 bezogen knapp 42% der Frauen und 46% der Männer vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters erstmals eine Altersleistung aus der beruflichen Vorsorge. Der Bezug eines Kapitals aus der 2. Säule wird häufig mit dem Wunsch begründet, selbst über das Geld bestimmen und verfügen zu wollen. Soweit die jüngsten Ergebnisse der Neurentenstatistik und der Indikatoren zur Altersvorsorge des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Unter allen neuen Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfängern entscheidet sich die Mehrheit nach wie vor dafür, im Ruhestand ausschliesslich eine Rente zu beziehen (53% der Frauen, 44% der Männer). 13% der Frauen und 24% der Männer entschieden sich für eine Kombination aus Rente und Kapital, und rund ein Drittel der Neubezügerinnen und Neubezüger liessen sich ausschliesslich ein Kapital aus der 2. Säule ausbezahlen (34% der Frauen, 32% der Männer).

Eine neue Altersrente aus der beruflichen Vorsorge belief sich 2018 im Median bei den Frauen auf 1165 Franken pro Monat und bei den Männern auf 2217 Franken pro Monat. Dies bedeutet, dass bei beiden Geschlechtern 50% der Personen eine höhere und 50% eine tiefere Rente bezogen. Der Medianbetrag der Kapitalbezüge lag bei knapp 138 000 Franken für die Männer und bei 56 800 Franken für die Frauen.

Die grossen Abweichungen zwischen Frauen und Männern lassen sich hauptsächlich durch die unterschiedlichen beruflichen Laufbahnen erklären. Frauen unterbrechen häufiger ihre Erwerbstätigkeit und arbeiten mehr Teilzeit, beides in erster Linie aus familiären Gründen. Auch der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern führt zu Differenzen bei den Leistungen aus der beruflichen Vorsorge. Haus- und Familienarbeit, die häufiger von den Frauen übernommen wird, ist unbezahlt und beeinflusst somit die Leistungen aus der Altersvorsorge nicht.

Leistungen werden häufig vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters bezogen

42% der Frauen und 46% der Männer, die 2018 erstmals eine Leistung aus der 2. Säule erhielten, hatten das gesetzliche Rentenalter noch nicht erreicht. Die vorbezogenen Leistungen beliefen sich bei den Frauen auf monatlich 1402 Franken Rente und 58 063 Franken Kapitalleistungen, bei den Männern auf monatlich 2873 Franken Rente bzw. 146 347 Franken Kapital (Mediane). Umgekehrt bezogen 12% der Frauen und 6% der Männer ihre erste Rente nach Erreichen des gesetzlichen Rentenalters. Bei den Kapitalleistungen waren es 20% der Frauen und 18% der Männer.

Ein Drittel der Pensionierten möchte selber über das Altersguthaben bestimmen

Im Jahr 2019 gab über ein Drittel der Personen in den fünf Jahren nach Erreichen des gesetzlichen Rentenalters an, bei der Pensionierung ein Kapital aus der 2. Säule bezogen zu haben, um selbst über das Geld bestimmen und verfügen zu können. Rund 14% nannten finanzielle oder gesundheitliche Erwägungen als Grund und rund 12% gaben an, dass sie so beraten wurden. Zudem gaben insbesondere Frauen mit 22% häufig an, dass ein Rentenbezug nicht möglich war oder dass sie über ein zu kleines Altersguthaben verfügten, um eine Rente zu beziehen. Ein Rentenbezug ist beispielsweise dann nicht möglich, wenn das Guthaben aus einem Freizügigkeitskonto stammt.

Viele bleiben aus Freude an der Arbeit erwerbstätig

Rund 54% der Frauen zwischen 64 und 69 Jahren und rund 61% der Männer zwischen 65 und 70 Jahren, die weiterhin erwerbstätig waren, gaben 2019 an, dies aus Freude an der Arbeit zu tun. 20% der befragten Personen hielten hingegen nach Erreichen des gesetzlichen Rentenalters aus finanziellen Gründen ihre Erwerbstätigkeit aufrecht.

02.07.2020
Die Konsumentenpreise sind im Juni 2020 stabil geblieben
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) blieb im Juni 2020 im Vergleich zum Vormonat unverändert beim Stand von 101,4 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung –1,3%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Qualität der Resultate

Die aktuelle COVID-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern, die die Auswirkungen der Situation aufzeigen.

Im Juni 2020 konnte wie schon im Vormonat ein Grossteil der Preise erhoben werden. Einzig die Positionen im Zusammenhang mit dem Tourismus (Hotellerie, Luftverkehr, Pauschalreisen) sind noch stark von der speziellen Situation betroffen. Für diese Indizes wurde die gemessene Preisentwicklung der erfassbaren Produkte auch für die fehlenden Produkte der gleichen Kategorie übernommen, was deren Einfluss auf die Ergebnisse neutralisiert.

Mit Ausnahme dieser Tourismus-Positionen entspricht die Qualität der Erhebungen für den LIK im Juni 2020 den üblichen Standards.

02.07.2020
Die Ausgaben für Sozialleistungen sind 2018 stabil geblieben
In der Schweiz sind die Ausgaben für Sozialleistungen zwischen 2017 und 2018 insgesamt stabil geblieben (real +0,2%). Die Mehrausgaben 2018 im Bereich Alter wurden durch den Rückgang im Bereich Arbeitslosigkeit teilweise kompensiert.
Gemäss den aktuellsten Zahlen von Eurostat aus dem Jahr 2017 lagen die Sozialausgaben in der Schweiz (26,1% des BIP) leicht unter dem europäischen Durchschnitt (26,8%). Sowohl in der Schweiz als auch in den europäischen Ländern flossen die meisten Sozialleistungen in die Bereiche Alter und Gesundheitsversorgung.

02.07.2020
ESTV - Steuerstatistik 2019 erschienen
Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat die «Steuerstatistik 2019 – Auf einen Blick» veröffentlicht. Der Faltprospekt im Taschenformat präsentiert Zahlen der verschiedenen Steuerarten des Bundes, statistische Auswertungen zu natürlichen und juristischen Personen sowie zur Steuerbelastung in der Schweiz.

Der vierzehnseitige Faltprospekt «Steuerstatistik 2019» gliedert sich in folgende Teile
- Einnahmenentwicklung aus direkter Bundessteuer, Mehrwertsteuer, Stempelabgaben und Verrechnungssteuer;
- Ertragsentwicklung direkte Bundessteuer: natürliche und juristische Personen je Kanton;
- Statistiken zum Vermögen von natürlichen Personen nach Kanton und
- Steuerbelastung der natürlichen und juristischen Personen sowie Kennzahlen für die MWST nach wirtschaftlicher Tätigkeit.

Die Publikation ist in Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar und kann beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) unter der Artikelnummer 605.002 gratis bezogen werden. Die elektronische Version findet sich auf der Webseite der ESTV.

01.07.2020
BR - Bundesrat erhöht Steuersätze für Benzin und Dieselöl um 3,7 Rappen pro Liter
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 die Verordnung über die Anpassung der Mineralölsteuersätze für Benzin und Dieselöl verabschiedet sowie die Mineralölsteuerverordnung angepasst. Per 1. Januar 2021 werden die Mineralölsteuersätze auf Benzin und Dieselöl um 3,7 Rappen pro Liter erhöht.

01.07.2020
BR - Coronavirus: Bei Geschäftsmieten Aufteilung des Zinses zwischen Mieter und Vermieter
Im Zusammenhang mit der Coronakrise soll bei Geschäftsmieten der Mietzins zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt werden. Der Bundesrat hat am 1. Juli die entsprechende Vorlage in die Vernehmlassung geschickt. Für die Periode der angeordneten Schliessung oder Einschränkung der Tätigkeit sollen Mieterinnen und Mieter 40 Prozent bezahlen, Vermieterinnen und Vermieter 60 Prozent des Mietzinses tragen. Die Vernehmlassung dauert bis am 4. August 2020.

01.07.2020
BK - Vernehmlassungseröffnung: Eidgenössisches Finanzdepartement
Bundesgesetz über Kredite mit Solidarbürgschaft infolge des Coronavirus (Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz)
Am 25. März 2020 hat der Bundesrat die COVID-19-Solidarbürgschaftsverordnung (SR 951.261) zur Versorgung der Schweizer Unternehmen mit Liquidität verabschiedet. Diese sollten rasch Bankkredite aufnehmen können, die von den vier staatlich anerkannten Bürgschaftsorganisationen verbürgt werden. Deren Verluste wiederum trägt der Bund. Der Bundesrat muss dem Parlament die Überführung dieser Notverordnung ins ordentliche Recht innert sechs Monaten vorlegen. Dabei muss er die Rechte und Pflichten der vier Bürgschaftsorganisationen regeln, insbesondere für den Fall, dass die Kreditgeberinnen die Bürgschaften ziehen und die Kreditforderungen somit auf die Bürgschaftsorganisationen übergehen. Bei der Bewirtschaftung dieser Forderungen soll eine gewisse Flexibilität zugunsten der Unternehmen bestehen, ohne jedoch die finanziellen Interessen des Bundes zu gefährden. Aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Dringlichkeit beträgt die Frist für die Vernehmlassung nur drei Wochen.
Datum der Eröffnung: 1. Juli 2020
Vernehmlassungsfrist: 21. Juli 2020

Bundeskanzlei

01.07.2020
BR - Corona-Erwerbsersatz für Selbständigerwerbende wird bis 16.9.2020 verlängert
Der Anspruch der direkt oder indirekt von Massnahmen gegen das Corona-Virus betroffenen Selbständigerwerbenden auf Corona-Erwerbsersatz wird bis zum 16. September verlängert. Die in ihrer eigenen Firma angestellten Personen im Veranstaltungsbereich, die sich in einer Härtefallsituation befinden, können neu ebenfalls Corona-Erwerbsersatz beanspruchen. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 beschlossen. Damit trägt er dem Umstand Rechnung, dass viele Betriebe ihre Tätigkeit noch nicht oder noch nicht vollständig aufnehmen können, obwohl die Massnahmen gegen die Corona-Pandemie ganz oder teilweise aufgehoben wurden.
01.07.2020
BR - Bundesrat budgetiert 1 Milliarde Franken Defizit und wird über Corona-Schuldenabbau Ende Jahr entscheiden
Der Bundesrat hat sich an seinen Sitzungen vom 24. Juni und 1. Juli 2020 mit der Finanzpolitik befasst. Dabei hat er den Voranschlag 2021 mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan (IAFP) 2022–2024 verabschiedet. Dieser rechnet mit einem Defizit von 1 Milliarde Franken. Weiter hat der Bundesrat die Schulden durch die Coronapandemie diskutiert. Er ist zuversichtlich, dass diese ohne Steuererhöhungen abgebaut werden können. Einen konkreten Entscheid zum Schuldenabbau will er auf der Basis einer finanzpolitischen Gesamtschau Ende Jahr treffen.
30.06.2020
Detailhandelsumsätze im Mai 2020
Umsätze im Detailhandel gehen im Mai 2020 im Zuge der Lockerungen der COVID-19-Massnahmen stark nach oben

Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 5,6% gestiegen. Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 30,2% angewachsen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die realen, um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im Mai 2020 im Vorjahresvergleich um 6,6% gestiegen. Die reale Entwicklung berücksichtigt die Teuerung. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die realen Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um 30,7%.

Entwicklung in den Branchen

Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte verzeichnete der Detailhandel ohne Tankstellen im Mai 2020 gegenüber Mai 2019 ein Wachstum des nominalen Umsatzes von 8,2% (real +8,9%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme der nominalen Umsätze von 20,8% (real +20,1%), der Nicht-Nahrungsmittelsektor hingegen ein nominales Minus von 3,2% (real –1,7%). In den zuletzt stark von der Krise beeinträchtigten Branchen legten «sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf» (+16,5%; real +18,4%) zu, während «sonstige Güter (Bekleidung, Apotheken, Uhren und Schmuck)» (–20,8%; real –20,2%) einen erneuten, wenn auch weniger starken Rückgang registrierten als im April. Ein anhaltendes und verstärktes Umsatzwachstum konnten die Branchen «Marktstände, Versand und Internethandel» (+29,4%; real +30,0%) und «Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik» (+31,3%; real +42,5%) ausweisen.

Saisonbereinigt verbuchte der Detailhandel ohne Tankstellen im Mai gegenüber dem Vormonat ein nominales Umsatzwachstum von 32,1% (real +32,2%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen nominalen Umsatzanstieg von 13,3% (real +13,7%). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte ein nominales Plus von 61,2% (real +61,4%).
 
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Pandemie und statistische Ergebnisse
Die COVID-19-Pandemie fordert aktuell die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft. Zur Messung der Auswirkungen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der Öffentlichkeit, insbesondere den Medien sowie den Entscheidungsträgerinnen und -trägern, auch unter diesen schwierigen Umständen weiterhin zuverlässige Daten liefern.

Die in dieser Medienmitteilung publizierten Ergebnisse wurden basierend auf den aktuell vorhandenen Datenbeständen berechnet. Sie können nach Bedarf berichtigt oder revidiert werden.

Infolge der unterschiedlichen Auswirkungen der Krise auf die Ergebnisse der einzelnen Detailhandelsbranchen werden ausnahmsweise alle Branchen publiziert, wobei festzuhalten ist, dass diese Zahlen mit mehr Unsicherheit behaftet sind.
29.06.2020
BFS - Die Nominallöhne sind im Jahr 2019 um 0,9% gestiegen, die Reallöhne um 0,5%
Der Nominallohnindex stieg im Jahr 2019 gegenüber 2018 um durchschnittlich 0,9% auf 102,5 Punkte (Basis 2015 = 100). Gemäss den Berechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) ergibt sich unter Einbezug einer mittleren Jahresteuerung von +0,4% bei den Reallöhnen in der Gesamtwirtschaft eine Zunahme von 0,5% (101,1 Punkte; Basis 2015 = 100).
2019 stiegen die Nominallöhne gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich um 0,9% (2018: +0,5%; 2017: +0,4%; 2016: +0,7%). Damit wurde der seit 2010 beobachtete Trend einer moderaten Entwicklung von höchstens +1,0% pro Jahr (nominal) 2019 erneut bestätigt.

Die Entscheide in Bezug auf die Lohnerhöhung 2019 wurden in der Regel im Herbst 2018 und damit in einer Periode gefällt, in der die Teuerung für 2019 auf +0,5% geschätzt wurde. Diese belief sich schliesslich auf +0,4%. Aufgrund der Anpassung der Nominallöhne an die Teuerung nahm die Kaufkraft der Löhne damit zum ersten Mal seit zwei Jahren zu.

Bei den wichtigsten Gesamtarbeitsverträgen (GAV), denen fast eine halbe Million Arbeitnehmende angeschlossen sind, wurde für 2019 kollektivvertraglich eine Effektivlohnerhöhung (Nominallöhne) von 0,5% vereinbart.

Nominallöhne im sekundären Sektor um 0,3% gestiegen

2019 stiegen die Nominallöhne im Industriesektor gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich um 0,9% (2018: +0,3%; 2017: +0,4%; 2016: +0,4%). Lediglich die Löhne im Wirtschaftszweig «Herstellung von Möbeln und sonstigen Waren, Reparaturen und Installationen» gingen zurück (–0,5%).

Die stärksten nominalen Zunahmen waren in den Wirtschaftszweigen «Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen, Uhren, elektrischen Ausrüstungen» (+1,7%) sowie «Herstellung von Holzwaren, Papier und Druckerzeugnissen» (+1,6%) zu beobachten. Am anderen Ende der Rangliste lag der Wirtschaftszweig «Kokerei, Herstellung von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen» (+0,1%). Bei der «Herstellung von Metallerzeugnissen» stagnierten die Löhne (0,0%).

Nominallöhne im tertiären Sektor um 0,9% gestiegen

Im tertiären Sektor belief sich die Nominallohnerhöhung 2019 auf 0,9% (2018: +0,5%; 2017: +0,4%; 2016: +0,8%). Die stärksten nominalen Anstiege verbuchten die Wirtschaftszweige «Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen» (+1,7%), «mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen verbundene Tätigkeiten» (+1,6%) sowie «Post-, Kurier- und Expressdienste» (+1,4%). Im Dienstleistungssektor stagnierten die Löhne im «Detailhandel» (0,0%) und gingen in den Wirtschaftszweigen «Handel mit Motorfahrzeugen; Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen» (–0,6%) und «Gastgewerbe» (–0,8%) zurück.

Erste Reallohnerhöhung seit zwei Jahren (+0,5%)

Nachdem die Reallöhne während zwei aufeinanderfolgenden Jahren rückläufig waren (2017: –0,1%; 2018: –0,4%), nahm die Kaufkraft der Löhne 2019 wieder zu. Die relativ tiefe Inflationsrate (+0,4%) führte zusammen mit der Nominallohnerhöhung (+0,9%) in der Gesamtwirtschaft zu einem Reallohnanstieg von 0,5%. Durchschnittlich nahmen die Reallöhne im Industriesektor um 0,5% und im Dienstleistungssektor um 0,6% zu.

Die Reallohnentwicklung bewegte sich 2019 zwischen –1,1% und +1,3%. Diese grosse Bandbreite unterstreicht die Vielfalt der Lohndynamik in den einzelnen Wirtschaftszweigen.
29.06.2020
EBG - Lohngleichheit: Bund stellt modernisiertes Instrument zur Selbstanalyse zur Verfügung
Am 1. Juli 2020 tritt die Revision des Gleichstellungsgesetzes in Kraft. Damit werden Arbeitgebende ab 100 Mitarbeitenden dazu verpflichtet, eine Lohngleichheitsanalyse durchzuführen. Das Ziel ist es, den verfassungsrechtlichen Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit durchzusetzen. Dazu stellt der Bund den Arbeitgebenden sein Standard-Analyse-Tool Logib neu als web-basierte Anwendung zur Verfügung.

Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann

29.06.2020
SECO - Personenfreizügigkeit im Jahr 2019: Arbeitsmarkt weiterhin ausgeglichen
Die Zuwanderung aus dem EU/EFTA-Raum in die Schweiz belief sich 2019 auf 30 700 Personen und ging damit im Vergleich zu 2018 leicht zurück, wie das SECO in seinem 16. Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen Schweiz–EU festhält. Diese Entwicklung geht mit einem hohen Beschäftigungsgrad und einer rückläufigen Arbeitslosigkeit einher. Das inländische Arbeitskräftepotenzial wird zunehmend besser ausgeschöpft. Die Zuwanderung trägt zur Arbeitsmarktflexibilität bei und Personen, die im Familiennachzug eingewandert sind, integrieren sich gut in den Arbeitsmarkt.

Staatssekretariat für Wirtschaft

26.06.2020
ESTV - Dossier Steuerinformationen: Besteuerung der juristischen Personen
Die Artikel «Besteuerung der juristischen Personen» sowie «Kurzer Überblick über die Besteuerung der juristischen Personen» aus dem Dossier Steuerinformationen sind aktualisiert worden. Diese Artikel zeigen die Besteuerung für die verschiedenen Kategorien juristischer Personen auf eidgenössischer und kantonaler Ebene auf.

Eidgenössische Steuerverwaltung

25.06.2020
ESTV - MWST online abrechnen wird Standard
Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) baut ihre Onlineanwendungen weiter aus. Per 1. Januar 2021 findet der angekündigte Wechsel von der Papierabrechnung zur Onlineabrechnung statt. Nebst «ESTV SuisseTax» steht am 1. Januar 2021 mit «MWST-Abrechnung easy» eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, wie die MWST einfach online deklariert werden kann.

Eidgenössische Steuerverwaltung

25.06.2020
ESTV - MWST: Publikation der Entwürfe der Praxisfestlegungen der Hauptabteilung MWST
Bern, 25.06.2020 - Heute wurden erste Entwürfe zur Mehrwertsteuer-Praxis auf der Internetseite aufgeschaltet. Die Frist zur Stellungnahme läuft bis zum 27. Juli 2020. Der erste Entwurf bleibt jedoch auch nach der Praxis-Konsultation aufgeschaltet.

Eidgenössische Steuerverwaltung

23.06.2020
ESTV - MWST: Publikationen zum Mehrwertsteuergesetz MWSTG
Heute wurden materielle Anpassungen betreffend die folgenden Publikationen zum Mehrwertsteuergesetz auf unserer Website veröffentlicht:
- Thema Elektronische Dienstleistungen (MBI 13)

Bitte geben Sie das Datum in den Feldern «Änderungsdatum» an (z.B. von 22.06.2020 bis 23.06.2020) und klicken Sie auf den Button «Anzeigen». Hinweis: Die Aufbereitung und Auflistung der Suchergebnisse kann einen Moment dauern.

Eidgenössische Steuerverwaltung

19.06.2020
Weiterentwicklung der Mehrwertsteuer in der digitalisierten und globalisierten Wirtschaft
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2020 die Vernehmlassung zur Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes eröffnet. Er schlägt unter anderem vor, Versandhandelsplattformen umfassend zu besteuern und Abrechnungen für KMU zu vereinfachen. Der Vorschlag setzt zudem weitere parlamentarische Vorstösse um.
19.06.2020
BK - Vernehmlassungseröffnung: Eidgenössisches Finanzdepartement
Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes (Weiterentwicklung der Mehrwert-steuer in einer digitalisierten und globalisierten Wirtschaft) und der Mehrwertsteuerverordnung
Die fortschreitende Digitalisierung und Globalisierung der Wirtschaft erfordern Anpassungen bei der Mehrwertsteuer, um Wettbewerbsnachteile inländischer Unternehmen zu verhindern und eine gleichmässige Erhebung der Mehrwertsteuer sicherzustellen. Die Vorlage enthält weiter Massnahmen zur Vereinfachung der Mehrwertsteuer für KMU. Zudem werden verschiedene parlamentarische Vorstösse umgesetzt.
Datum der Eröffnung: 10. Juni 2020
Vernehmlassungsfrist: 12. Oktober 2020
19.06.2020
BR - Revision des Familienzulagengesetzes tritt auf den 1. August 2020 in Kraft
Das Familienzulagengesetz wird in drei Bereichen geändert: Die Altersgrenze für den Bezug von Ausbildungszulagen wird gesenkt, arbeitslose Mütter, die eine Mutterschaftsentschädigung beziehen, erhalten Anrecht auf Familienzulagen, und es wird eine gesetzliche Grundlage für Finanzhilfen an Familienorganisationen geschaffen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2020 beschlossen, die neuen Gesetzesbestimmungen und die entsprechenden Verordnungen auf den 1. August 2020 in Kraft zu setzen.
18.06.2020
ESTV - Neue Ausgabe der Broschüre «Leitfaden für zukünftige Steuerpflichtige»
- Die Publikation «Leitfaden für zukünftige Steuerpflichtige» ist überarbeitet worden und gibt einen Überblick über die Veranlagung der Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen. Sie richtet sich speziell an Jugendliche. (Mehr...)
18.06.2020
Die Baupreise sind im April 2020 um 0,2% gestiegen
Der Baupreisindex erhöhte sich zwischen Oktober 2019 und April 2020 um 0,2% auf 100,0 Punkte (Oktober 2015 = 100). Dieses Ergebnis ist auf ein Preiswachstum sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau zurückzuführen. Innert Jahresfrist ist das Preisniveau im Baugewerbe um 0,2% gestiegen. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Der Anstieg des Preisindexes im Hochbau gegenüber dem vorangehenden Halbjahr ist hauptsächlich auf höhere Preise bei den «Sanitäranlagen» zurückzuführen. Die Preise im «Rohbau 2» (Fenster und Aussentüren) haben ebenfalls zugenommen, wenn auch weniger stark.

Mit Ausnahme in der Zentralschweiz und in Zürich sind die Preise in fast allen Grossregionen gestiegen. Das grösste Preiswachstum verzeichnete die Ostschweiz (+0,8%), den deutlichsten Preisrückgang die Zentralschweiz (–0,1%), gefolgt von Zürich.
 
Im Tiefbau wurden im Vergleich zum vorangehenden Halbjahr insbesondere bei den «Baunebenkosten und Übergangskonten» (Ingenieurhonorare) sowie beim «Oberbau» (Fundationsschichten) höhere Preise beobachtet. Die Preise für «Erd- und Unterbau» sind hingegen gesunken.

Ausser in der Ostschweiz, der Nordwestschweiz und der Genferseeregion registrierten alle Regionen eine Preissteigerung. Am grössten war der Anstieg in der Zentralschweiz (+1,9%), wohingegen der stärkste Rückgang in der Ostschweiz (–0,9%) verbucht wurde.

18.06.2020
Die Statistik der Ergänzungsleistungen zu AHV und IV 2019 ist erschienen
Die EL-Ausgaben stiegen im Jahr 2019 um 3,1 % auf 5,2 Milliarden Franken. Der Anteil des Bundes an diesen Kosten betrug rund 30 %, den Rest tragen die Kantone. 215 800 Personen erhielten im Dezember 2019 eine Ergänzungsleistung (EL) zur Altersversicherung. Das sind 6 600 Personen oder 3,1 % mehr als Ende 2018. Der Anteil der Personen mit einer Altersrente, die auf eine EL angewiesen sind, macht 12,7 % aus. Dieser Anteil ist in den letzten Jahren minim gestiegen. 117 500 Personen bezogen Ende 2019 eine EL zur Invalidenversicherung. Das sind 2 400 Personen oder 2,0 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil der IV-Rentner/innen mit EL erhöhte sich um 1,1 Prozentpunkte auf rund 48,5 %. Eine wichtige Aufgabe übernehmen die EL bei der Finanzierung eines Heimaufenthalts. Etwa die Hälfte der Heimbewohnenden sind auf eine solche Leistung angewiesen. Ende 2019 wohnten 71 800 Personen mit EL in einem Heim. Sie erhielten im Durchschnitt einen monatlichen Betrag von rund 3 300 Franken. Das ist gut dreimal mehr als der EL-Betrag für eine Person zu Hause
09.06.2020
Armutsmessung unter Einbezug der Vermögen - Diskussion der methodischen Grundlagen.
Monetäre Armut wird gegenwärtig auf Basis der Einkommenssituation der privaten Haushalte ermittelt. Das Bundesamt für Statistik (BFS) möchte die Armutsstatistik zukünftig um einen Indikator ergänzen, der auf den gesamten finanziellen Mitteln der Haushalte (Einkommen und Vermögen) basiert. Damit die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer frühzeitig in die Entwicklung dieses Indikators einbezogen werden können, publiziert das BFS die methodischen Grundlagen zum Thema «Armutsmessung unter Einbezug der Vermögen» unter dem Label «experimentelle Statistik». Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Kommentare und Anregungen.

Experimentelle Statistiken werden anhand neuer Methoden und/oder Datenquellen produziert. Dies bedeutet, dass die Methodik noch Verbesserungspotenzial aufweisen und sich somit noch weiterentwickeln kann. Experimentelle Statistiken werden daher mit einem leicht erkennbaren Logo markiert.
09.06.2020
SECO - Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Mai 2020
Registrierte Arbeitslosigkeit im Mai 2020 - Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) waren Ende Mai 2020 155’998 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 2’585 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,3% im April 2020 auf 3,4% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 54’628 Personen (+53,9%).
04.06.2020
Landesindex der Konsumentenpreise im Mai 2020
Die Konsumentenpreise sind im Mai stabil geblieben

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) blieb im Mai 2020 im Vergleich zum Vormonat unverändert beim Stand von 101,3 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung –1,3%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Die Preisstabilität gegenüber dem Vormonat resultiert aus entgegengesetzten Entwicklungen, die sich insgesamt aufgewogen haben. Die Wohnungsmieten sowie die Preise für Pauschalreisen ins Ausland und jene für Steinobst sind gestiegen. Demgegenüber sind die Preise für Treibstoffe und Hotelübernachtungen gesunken.
Qualität der Resultate
Die aktuelle COVID-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern, die die Auswirkungen der Situation aufzeigen.
Im Gegensatz zum Vormonat konnte im Mai 2020 ein Grossteil der Preise erhoben werden. Einzig die Positionen im Zusammenhang mit dem Tourismus (Hotellerie, Luftverkehr, Pauschalreisen) sind noch stark von der speziellen Situation betroffen. Für diese Indizes wurde die gemessene Preisentwicklung der erfassbaren Produkte auch für die fehlenden Produkte der gleichen Kategorie übernommen, was deren Einfluss auf die Ergebnisse neutralisiert.
Mit Ausnahme dieser Tourismus-Positionen entspricht die Qualität der Erhebungen für den LIK im Monat Mai 2020 den üblichen Standards.
An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln

03.06.2020
SECO - Bruttoinlandprodukt im 1. Quartal 2020: Coronavirus lässt Wirtschaft schrumpfen
Das BIP der Schweiz ging im 1. Quartal 2020 um –2,6 % zurück, nach +0,3 % im Vorquartal*. Im Zuge der Corona-Pandemie und der Eindämmungsmassnahmen war die Wirtschaftsaktivität im März stark eingeschränkt. Zudem bremste der internationale Konjunktureinbruch die Exportwirtschaft.

Staatssekretariat für Wirtschaft

02.06.2020
Hypothekarischer Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen bleibt bei 1,25 Prozent
Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt 1,25 Prozent und verbleibt damit auf demselben Stand wie der letztmals publizierte Satz. Dieser gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz.
Bundesamt für Wohnungswesen
02.06.2020
Umsätze im Schweizer Detailhandel brechen im April 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie um rund 20% ein
Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im April 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 20,6% gefallen. Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 14,8% zurückgegangen. Die Branchen sind dabei unterschiedlich stark betroffen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die realen, ebenfalls um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im April 2020 im Vorjahresvergleich um 19,9% gefallen. Die reale Entwicklung berücksichtigt die Teuerung. Gegenüber dem Vormonat sind die realen Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um 14,7% zurückgegangen.

Nicht-Nahrungsmittelsektor mit starken Umsatzeinbussen

Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte verzeichnete der Detailhandel ohne Tankstellen im April 2020 gegenüber April 2019 einen Rückgang des nominalen Umsatzes von 19,5% (real –19,0%). Daraus ergeben sich für die Tankstellen Umsatzeinbussen von 33,8% (real –24,1%).

Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme der nominalen Umsätze von 4,0% (real +3,5%), während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Minus von 41,0% registrierte (real –40,2%). Dabei waren die Branchen «sonstige Güter (Bekleidung, Apotheken, Uhren und Schmuck)» (–55,8%; real –55,5%) und «sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf» (–45,9%; real –44,9%) am meisten von der Krise betroffen. Positive Umsatzzahlen konnten hingegen die Branchen «Marktstände, Versand und Internethandel» (+22,2%; real +23,0%) und «Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik» (+3,9%; real +12,1%) ausweisen.

Saisonbereinigt verbuchte der Detailhandel ohne Tankstellen im April gegenüber dem Vormonat einen nominalen Umsatzrückgang von 14,9% (real –14,8%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen nominalen Umsatzrückgang von 4,5% (real –5,0%). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte ein nominales Minus von 28,0% (real –27,6%).
 
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Umsatzentwicklung im Handel im 1. Quartal 2020
Neue Resultate im Portal Statistik Schweiz können Sie unter dem folgenden Link herunterladen: Link
 
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Pandemie und statistische Ergebnisse
Die COVID-19-Pandemie fordert aktuell die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft. Zur Messung der Auswirkungen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der Öffentlichkeit, insbesondere den Medien sowie den Entscheidungsträgerinnen und -trägern, auch unter diesen schwierigen Umständen weiterhin zuverlässige Daten liefern.

Die in dieser Medienmitteilung publizierten Ergebnisse wurden basierend auf den aktuell vorhandenen Datenbeständen berechnet. Sie können nach Bedarf berichtigt oder revidiert werden.

Infolge der unterschiedlichen Auswirkungen der Krise auf die Ergebnisse der einzelnen Detailhandelsbranchen werden ausnahmsweise alle Branchen publiziert, wobei festzuhalten ist, dass diese Zahlen mit mehr Unsicherheit behaftet sind.
29.05.2020
ESTV - Dossier Steuerinformationen
Das Team Dokumentation und Steuerinformation hat den Artikel «Geltende Steuern» aus dem Dossier Steuerinformationen aktualisiert. Der Text gibt einen Überblick über die verschiedenen von Bund, Kantonen und Gemeinden erhobenen Steuern.
26.05.2020
Beschäftigungsrückgang um 0,1% im 1. Quartal 2020 und düstere Beschäftigungsaussichten aufgrund von COVID-19
Im 1. Quartal 2020 ist die Gesamtbeschäftigung (Anzahl Stellen) im Vergleich zum Vorquartal um 0,1% gefallen (saisonbereinigte Zahlen). Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist sie noch um +0,6% gestiegen. In Vollzeitäquivalenten stieg die Beschäftigung im selben Zeitraum um 0,3%. In der gesamten Wirtschaft wurden 10 000 offene Stellen weniger gezählt als im entsprechenden Vorjahresquartal (–12,9%) und der Indikator der Beschäftigungsaussichten zeigt nach unten (–3,7%). Dies geht aus den neuen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor
25.05.2020
Produktions-, Auftrags- und Umsatzstatistik des sekundären Sektors im 1. Quartal 2020
Produktion im sekundären Sektor noch steigend, Umsatz jedoch rückläufig

Die Produktion im sekundären Sektor hat im 1. Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,8% zugenommen. Der Umsatz ist mit –0,4% zum ersten Mal seit drei Jahren wieder zurückgegangen. Negative Effekte, ausgelöst durch die COVID-19-Pandemie, haben auf die Ergebnisse des Februars und März eingewirkt. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

In der Industrie ist die Produktion im Vergleich zum vergangenen Jahr im Januar um 3,0% gestiegen, im Februar ist sie ebenfalls gewachsen (+0,1%) und im März gefallen (–1,9%). Für das gesamte 1. Quartal 2020 ist bei der Produktion im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Zunahme von 0,8% zu verzeichnen.

Im Baugewerbe ist die Produktion im 1. Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,1% gestiegen. Der Hochbau erfuhr einen Produktionsrückgang von 0,5%, der Tiefbau verzeichnete dagegen einen Anstieg (+5,7%). Beim sonstigen Baugewerbe nahm die Produktion um 6,4% zu.
Umsatz
In der Industrie sind die Umsätze im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 0,7% gestiegen, im Februar sind sie hingegen zurückgegangen (–1,9%) und im März gefallen (–4,4%). Für das gesamte 1. Quartal 2020 wurde beim Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Abnahme von 1,3% registriert.

Im Baugewerbe hat der Umsatz im 1. Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,0% zugenommen. Der Umsatz im Hochbau ist um 1,2% gestiegen, und auch der Tiefbau erzielte ein Plus (+6,2%). Das sonstige Baugewerbe konnte den Umsatz um 6,0% steigern.

18.05.2020
ESTV - Wiederaufnahme des Versands von Rechnungen zur Unternehmensabgabe für Radio und Fernsehen
Seit Anfang März wurde der monatliche Versand von Rechnungen zur Unternehmensabgabe für Radio und Fernsehen ausgesetzt, um auf die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen nach dem Ausbruch der Corona-Krise Rücksicht zu nehmen. Mit der Lockerung der Covid-19 Massnahmen durch den Bundesrat werden nun auch die Rechnungen für die Unternehmensabgabe wieder verschickt.
15.05.2020
SIF - Covid-19: Besteuerung von Grenzgängern in der Schweiz und Frankreich bleibt trotz Home Office unverändert
Bern, 14.05.2020 - Die Schweiz und Frankreich haben im Zusammenhang mit der Covid-19-Krise eine vorläufige Verständigungsvereinbarung zur Grenzgängerbesteuerung bei Telearbeit abgeschlossen. Demnach sollen die bestehenden Steuerabkommen wie bisher gelten, solange die Covid-19-Ausnahmeregelungen in Kraft sind. Dies gewährleistet Rechtssicherheit.
12.05.2020
OAK BV - Berufliche Vorsorge: Aktuelle finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen
Coronakrise verschärft politisches Problem der zu hohen Umwandlungssätze / Gute Deckungsgrade vor Krise helfen / Freizügigkeitsstiftungen in Bedrängnis

Die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen wurden – nach einer sehr hohen durchschnittlichen Netto-Vermögensrendite von +10.4% im Jahr 2019 (gegenüber -2.8% im Vorjahr) – hart von der Coronakrise getroffen. (Mehr)
07.04.2020
Direkte Bundessteuer (DBG)


24.03.2020
Direkte Bundessteuer (DBG)
04.03.2020
ESTV - «ESTV SuisseTax»: weiterer Meilenstein erreicht
Nachdem im Januar 2020 die 50%-Marke an online Abrechnenden erreicht worden ist, sind ab heute schon über 200‘000 steuerpflichtige Personen auf dem Portal «ESTV SuisseTax» angemeldet und rechnen die MWST elektronisch ab.

Dieser weitere Meilenstein verdeutlicht erneut die erfreuliche Entwicklung im Bereich der Digitalisierung der MWST-Deklaration und unterstreicht die generell steigende Akzeptanz gegenüber der online MWST-Abrechnung.

Gleichzeitig bestärkt dies die ESTV in ihren Absichten, den Anteil an online MWST-Abrechnungen mittelfristig noch weiter zu erhöhen. Ergänzende Massnahmen wie die Einführung der «MWST-Abrechnung easy» sind in Planung.
04.03.2020
Landesindex der Konsumentenpreise im Februar 2020
Die Konsumentenpreise sind im Februar um 0,1% gestiegen

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) stieg im Februar 2020 im Vergleich zum Vormonat um 0,1% und erreichte den Stand von 101,6 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung –0,1%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Der Anstieg um 0,1% im Vergleich zum Vormonat ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die höheren Preise im Luftverkehr. Die Preise für Pauschalreisen ins Ausland sind ebenfalls angestiegen, gleich wie jene für Bekleidung und Schuhe nach Ende des Winterausverkaufs. Die Preise für Heizöl sowie jene für Hotelübernachtungen sind hingegen gesunken.
07.01.2020
Durchschnittliche Jahresteuerung von +0,4% im Jahr 2019
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) blieb im Dezember 2019 im Vergleich zum Vormonat unverändert beim Stand von 101,7 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung +0,2%. 2019 belief sich die durchschnittliche Jahresteuerung auf +0,4%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
12.12.2019
Produzenten- und Importpreisindex sinkt im November 2019 um 0,4%
Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im November 2019 gegenüber dem Vormonat um 0,4% und erreichte den Stand von 100,5 Punkten (Dezember 2015 = 100). Der Rückgang ist vor allem auf tiefere Preise für chemische und pharmazeutische Produkte zurückzuführen. Im Vergleich zum November 2018 ging das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,5% zurück. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.
12.12.2019
Konjunkturaufhellung erst im Jahr 2021 erwartet
Bern, 12.12.2019 - Konjunkturprognose der Expertengruppe des Bundes; Winter 2019/2020 - Die Expertengruppe hält an ihrer bisherigen Einschätzung fest, dass sich die Schweizer Konjunktur 2020 nur moderat entwickelt. Mit einer allmählichen konjunkturellen Belebung ist erst für 2021 zu rechnen.

Nach 0,9 % für das Jahr 2019 erwartet die Expertengruppe für 2020 ein BIP-Wachstum von 1,7 % und für 2021 eines von 1,2 %. Sowohl die Beschleunigung des BIP-Wachstums 2020 als auch die Verlangsamung 2021 gehen aber auf den Effekt grosser Sportveranstaltungen zurück, der wenig konjunkturelle Relevanz hat.* Die konjunkturelle Grunddynamik dürfte 2020 ähnlich ausfallen wie im laufenden Jahr, bevor sie 2021 moderat anzieht.
04.12.2019
ESTV - Kreisschreiben 1-048-V-2019-d
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat das Kreisschreiben «Verwirkung des Anspruchs von natürlichen Personen auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer gemäss Artikel 23 VStG in der Fassung vom 28. September 2018» publiziert. (mehr)
04.12.2019
Schweiz und Fürstentum Liechtenstein passen Mehrwertsteuer-Vereinbarung an
Mehrwertsteuerkontrollen über schweizerische Steuerpflichtige dürfen künftig auch in Liechtenstein durchgeführt werden und umgekehrt. Zudem können Mitarbeitende der liechtensteinischen Steuerverwaltung neu mittels Abrufverfahren Zollinformationen einholen. Diese geänderten Bestimmungen treten am 22. Dezember 2019 in Kraft. Der Bundesrat hatte diesen Änderungen an seiner Sitzung vom 20. November 2019 zugestimmt.
03.12.2019
Landesindex der Konsumentenpreise im November 2019
Die Konsumentenpreise sind im November um 0,1% gefallen

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) sank im November 2019 im Vergleich zum Vormonat um 0,1% und erreichte den Stand von 101,7 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung –0,1%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Der Rückgang um 0,1% im Vergleich zum Vormonat ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die gesunkenen Preise für Pauschalreisen ins Ausland sowie für die Hotellerie. Ebenfalls weniger bezahlt wurde für Fruchtgemüse sowie für Heizöl. Die Wohnungsmieten sowie die Preise für Schlafzimmermöbel sind hingegen gestiegen.
02.12.2019
ESTV - Quellensteuertarife 2020
Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV hat die ersten Quellensteuertarife für das Jahr 2020 publiziert:
• Die Kantone AG, AR, BS, FR, GE, GL, JU, NE, TG, VD, VS und ZG haben die
   Tarifdatei erstellt.
• Die Kantone AI, BL, LU, NW, SO und TI verzichten auf eine Neuberechnung der Tarife.
• Die Kantone BE, GR, OW, SG, SH, SZ, UR und ZH werden neue Tarife berechnen,
  haben aber die Tarifdatei noch nicht erstellt.

02.09.2019
Hypothekarischer Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen bleibt bei 1,5 Prozent
Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt 1,5 Prozent und verbleibt damit auf demselben Stand wie der letztmals publizierte Satz. Dieser gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz. Der Referenzzinssatz stützt sich auf den vierteljährlich erhobenen volumengewichteten Durchschnittszinssatz der inländischen Hypothekarforderungen. Er wird in Viertelprozenten publiziert. Der Durchschnittszinssatz, der mit Stichtag 30. Juni 2019 ermittelt wurde, ist gegenüber dem Vorquartal von 1,43 Prozent auf 1,41 Prozent gesunken.
29.08.2019
BR - Das Budget 2020 mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan 2021–2023 liegt vor
Ab heute ist das Budget 2020 in elektronischer Form auf der Webseite der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) aufgeschaltet. Die gedruckte Version erscheint Mitte September. (mehr, klicken)
29.08.2019
ESTV - Dossier Steuerinformationen: Neuer Artikel der Steuerinformationen zur STAF
Das Team Dokumentation und Steuerinformation hat in Zusammenarbeit mit der Hauptabteilung Steuerpolitik einen neuen Artikel «Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung» (STAF) für das Dossier Steuerinformationen erarbeitet. Der Hauptteil dieses Texts gibt einen kurzen Überblick über die Massnahmen der STAF. (mehr, klicken)
27.08.2019
BVG-Kommission empfiehlt dem Bundesrat einen Mindestzinssatz von 1%
Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge für 2020 weiterhin bei 1% zu belassen. Mit dem Mindestzinssatz wird bestimmt, zu wieviel Prozent das Vorsorgeguthaben der Versicherten im BVG-Obligatorium mindestens verzinst werden muss.
27.08.2019
Die Schweizer Wirtschaft ist 2018 stark gewachsen
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Schweiz 2018
Das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz verzeichnete 2018 einen Anstieg von 2,8% zu Preisen des Vorjahres. Das starke Wachstum war von einem günstigen Marktumfeld mit einem deutlichen Wiederaufschwung des Aussenhandels und einer starken Dynamik in der verarbeitenden Industrie geprägt. Das Bruttonationaleinkommen (BNE) zu laufenden Preisen nahm um 5,0% zu, was auf einen verbesserten Saldo der Einkommensbilanz mit dem Ausland zurückzuführen ist. Nebst den ersten Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Jahr 2018 werden die revidierten Ergebnisse für den Zeitraum 2016–2017 präsentiert. (mehr, klicken)
22.08.2019
Die Beschäftigung hat 2017 in allen Wirtschaftssektoren zugenommen
2017 wurden in der Schweiz nahezu 5,2 Millionen Beschäftigte gezählt, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 1,2% entspricht. Der tertiäre Sektor trug massgeblich zu dieser Entwicklung bei, aber auch der primäre und sekundäre Sektor verbuchten nach mehreren rückläufigen Jahren einen Beschäftigungsanstieg. Am stärksten nahm die Zahl der Beschäftigten in den grössten Unternehmen zu. Unter den sieben Grossregionen war die Genferseeregion am dynamischsten. Soweit die jüngsten Ergebnisse der Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) des Bundesamtes für Statistik (BFS).
22.08.2019
Steigende Produktion im sekundären Sektor
Die Produktion im sekundären Sektor hat im 2. Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,6% zugenommen. Der Umsatz ist um 2,4% angewachsen. Dieser Anstieg ist seit dem 1. Quartal 2017 ungebrochen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
08.08.2019
ESTV - MWST: Publikation der Entwürfe der Praxisfestlegungen der Hauptabteilung MWST
Heute wurde ein erster Entwurf zur Mehrwertsteuer-Praxis auf der Internetseite aufgeschaltet. Die Frist zur Stellungnahme läuft bis zum 3. September 2019. Der erste Entwurf bleibt jedoch auch nach der Praxis-Konsultation aufgeschaltet.
Zudem wurde auch ein zweiter Entwurf zur Praxisfestlegung auf der Internetseite aufgeschaltet. Dieser befindet sich in der Übersetzung und bleibt bis zur Aufschaltung der definitiven Version in den drei Landessprachen in dieser Form zur Verfügung. (mehr, klicken)
31.07.2019
Steuern / DBG / Kt. ZH: Representationskosten, Luxusfahrzeug
Ist ein Luxusgeschäftsfahrzeug steuerlich absetzbar? Die Steuerbehörde des Kantons Zürich rechnete einen entsprechenden Betrag zum deklarierten Reingewinn auf. Diese Vorgehensweise wurde vom Verwaltungsgericht des Kantons Zürich gestützt. (mehr, klicken)
26.07.2019
ESTV - Publikation zum Kapitaleinlageprinzip
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat im Rahmen des Kapitaleinlageprinzips die Kapitaleinlagen, die Rückzahlungen und weitere Veränderungen aktualisiert. (mehr, klicken)
25.07.2019
ESTV - Kreisschreiben 1-047-V-2019-d «Obligationen»
Das bisherige Merkblatt der ESTV über die steuerliche Behandlung von Obligationen vom April 1999 (S-02.122.1) wurde aufgrund des Wegfalls der Emissionsabgabe auf Fremdkapital angepasst. Zudem wurden einige formelle Anpassungen – jedoch keine weiteren materiellen Änderungen – vorgenommen. Da das Merkblatt keine gültige Form einer Publikation der ESTV mehr darstellt, wird diese Verlautbarung neu in Form eines Kreisschreibens publiziert und ist damit auch in einer italienischen Fassung verfügbar.  (mehr, klicken)
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